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Erbschaftskauf (de)

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Der Erbschaftskaufvertrag bedarf der notariellen Beurkundung. Er ist in den §§ 2371 - 2385 BGB gesetzlich geregelt.


Religions- bzw. Rechtsphilosophische Betrachtung

Der älteste schriftlich überlieferte Erbschaftskauf der Menschheit dürfte der Grabkauf Abrahams für seine verstorbene Ehefrau Sara unter Anwesenheit sämtlicher Stammesmitglieder der Hethiter in der Stadt Hebron, Kanaan, gewesen sein. Somit kann der Grabkauf als notariell beglaubigt gelten.

Der alttestamentarische Stammvater Abraham kaufte damals im ägyptischen Reichs- bzw. Rechtsraum von den mit Ägypten zumindest seit dem 13. Jahrhundert vor Christus nachweislich ehelich verbündeten Hethitern gemäß der Bibel, Genesis 23.3 – 20, ein Baumgrundstück mit Grabhöhle von einem erbberechtigten Stammesmitglied der Hethiter. Abraham bestattete nach dem ordnungsgemäß durchgeführten Landkauf seine verstorbene Ehefrau Sara als Stammesgroßmutter in der Grabhöhle auf dem gekauften Grundstück. Die Rechtsfrage nach der nachhaltigen Wirksamkeit dieses Kaufvertrags können sich heute alle drei (3) buchreligionsrechtlichen Nachfolgeorganisationen dieses fundamentalen Kaufs stellen. Erbberechtigt wären sie nach heutigem Erbrecht ja alle, da Matrilinearität bzw. Patrilinearität in Europa keine Rolle mehr spielen. Sowohl Männer als auch Frauen sind heute erbberechtigt!

Der Erbschaftskauf könnte jedoch rückwirkend nichtig sein, weil seine Vertragsgrundlage weggefallen war. Als Vertragsgrundlage kann sicherlich das eheliche Bündnis zwischen den ursprünglich verfeindeten Stämmen der altägyptischen Semiten und der kleinasiatischen Indogermanen gelten. Dieses Bündnis könnte durch die politische Vertreibung der monotheistischen Aton-Anhänger aus Ägypten nach dem Tod des Gottkönigs Echnaton (ca. 1391 – 1347 v. Chr.) aufgelöst worden sein. Wäre die geliebte Hauptfrau des Pharao Echnaton, d.h. Nofretete eine Hethiterin gewesen, dann hätte ihre Vertreibung aus dem ägyptischen Reich einen Vertragsbruch durch die Ägypter dargestellt. Die Hethiter als entmachteter indogermanischer Volksstamm hätten dann den Landkauf des Semiten Abraham wegen Wegfalls der Vertragsgrundlage rückgängig gemacht, konnten dies jedoch nicht durchsetzen, da Abraham unter ägyptischem Schutz stand.

Der Kampf der semitischen Stämme aus der moraltheologischen Dynastie Jakob Israels um ihr Landrecht in Kanaan dauert bis heute an. Der Grund für die Unlösbarkeit des Rechtskonflikts dürfte in der fehlenden geisteswissenschaftlichen Unterscheidbarkeit der Rechtsbegriffe Eigentum und Besitz von Land zu suchen sein. Diese fehlende Unterscheidbarkeit könnte wiederum mit dem Bewusstseinsverlust der alten religiösen Vorstellung einer Allmutter zusammenhängen. Diese Große Göttin hieß im arabischen Altertum ‚Al-Lat’ und zeigte sich den Menschen im (Milch-)Muster des Sternenhimmels der Nacht! Ihr Symbol war der Halbmond und ihre Priesterschaft betrieb Astrologie ...

Siehe auch

De flag.png Den Begriff Erbschaftskauf im deutschen juristischen Web finden