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Eigentum

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Das Eigentum als Rechtsbegriff ist auch zugleich ein Moralischer Imperativ im Umgang zwischen Männern und Frauen, d.h. zwischen Menschen mit gegensätzlichen bzw. sich ergänzenden Geschlechtsmerkmalen.

Innerhalb einer Rechtsbeziehung unterscheidet die Rechtswissenschaft zwischen dem sogenannten Leibeigentum und dem geistigen Eigentum. Ob sich diese beiden Gegensätze innerhalb des betrachteten Rechtsraums jeweils im Gleichgewicht, d.h. in Balance befinden, das entscheiden staatliche Verfassung(en), Bürgerschaft, Verwaltung(en) und Judikative durch ihr reibungsarmes, d.h. harmonisches Zusammenspiel.

Im jeweiligen Rechtsraum lassen sich Eigentumsrechte formaljuristisch spalten in die Gegensätze (= Antithesen) Privateigentum und Staatseigentum. Dazwischen steht das sogenannte Volkseigentum und das Dateneigentum ...


Inhaltsverzeichnis

Internationale Eigentumsregelungen


Kontinentale Eigentumsregelungen


Rechtsphilosophische Betrachtung

„Das Privateigentum schließt von dem Sachgenuss, den es dem einen gewährt, den andern aus. Es ist vom Standpunkte demokratischer Gleichheit nur berechtigt, soweit jener Genuss allseitig und dieser Ausschluss gegenseitig ist. Dieser Gedanke findet Ausdruck in der Annahme eines fiktiven gegenseitigen Gewährleistungsvertrages der Eigentümer. Wie die einzelnen im Gesellschaftsvertrage sich gegenseitig ihre Freiheit garantieren, so garantieren sie sich in diesem Eigentumsvertrage gegenseitig ihr Eigentum. Dieser Vertrag kann aber als abgeschlossen und als gültig angesehen werden nur zwischen Eigentümern: der Eigentumslose hat kein Interesse, einem Vertrage beizutreten, durch den er lediglich die Achtung fremden Eigentums versprechen würde, ohne einen Anspruch auf die Achtung eigener Rechtsgüter zu gewinnen, er kann also als Kontrahent dieses Vertrages nicht fingiert werden. Deshalb ist jener Eigentumsvertrag für den Eigentumslosen unverbindlich. Jeder besitzt sein Eigentum nur unter der Bedingung, dass alle von ihrem Eigentum leben können. Von dem Augenblick an, wo jemand Not leidet, gehört keinem der Teil seines Eigentums mehr an, der notwendig ist, um den Notleidenden von der Not zu befreien. Wenn auch nur ein einziger vom Eigentum ausgeschlossen ist, dann hört das Eigentum in der Gesellschaft auf zu bestehen …“[1]


Fußnoten

  1. Gustav Radbruch, Das Eigentum, Rechtsphilosophie, Stuttgart 1950

Siehe auch

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International.png Den Begriff Eigendomsrecht im internationalen juristischen Web finden
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International.png Den Begriff propiedad im internationalen juristischen Web finden
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