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Religionsphilosophische Betrachtung

Die urmenschlichen Religionen haben sehr wenige androgyne Gottheiten hervorgebracht – wohl entsprechend der Geburtshäufigkeit von wahrnehmbar intersexuellen Kindern. Zwei interessante Beispiele sind „Baphomet“ und „Loki“. Das durch gläubige Frauen und Männer überlieferte, monotheistische Wortsakrament aus dem Orient wurde von den mittelalterlichen Tempelrittern als ein androgyner gegenständlicher Kopfgötze bzw. Fetisch verehrt, der den Namen „Baphomet“ trug. Bekanntlich ist die einflussreiche Organisation der Tempelritter wegen Ketzerei verfolgt und vernichtet worden. In der französischen Sprache bedeutet das Verb ‚bafouer‘ heute verhöhnen, verunglimpfen.

Im mittelalterlichen Skandinavien war „Loki“ ebenfalls ein androgyner Kopfgötze, der die tröstliche Vorstellung der Wiedergeburt symbolisierte und sich in der indogermanischen Stammesreligion nach dem Vorbild des Hinduismus entwickelt hatte. Auch der „Loki“-Kult wurde vom Christentum verfolgt und allmählich verdrängt.

Häufiger als androgyne Gottheiten stellten die zahlreichen schamanistischen Schlangengottheiten die gespielte Mitte zwischen männlichen und weiblichen Göttern dar. Schlangengottheiten symbolisierten den einst für Menschen unerklärlichen Sexualtrieb, der Männer und/oder Frauen naturgesetzlich und als Schicksalsbegegnung im Geschlechtsakt zusammentreibt.

Die wohl bekannteste Schlangengottheit ist die altägyptische Große Schlange 'Sata', die von den Christen später 'Satan' genannt wurde. Im vorchristlichen Griechenland gab es 'Python', die "unterweltliche" Schlangengestalt (= "Pimmelbild") des Gottes 'Apoll(o)'.


Siehe auch

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