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Dina

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Hauptseite > Rechtssoziologie > Politikwissenschaft > Israel > Gesetzesinterpretation > Vergewaltigung
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Der altisraelische Stammvater Jakob Israel hatte mit seiner ersten Ehefrau Lea auch eine (einzige) Tochter. Sie hieß Dina und wurde als siebtes und letztes Kind ihrer Mutter geboren (Genesis bzw. 1. Mose 30.21). Sie war die einzige Schwester der 12 biblischen Jakobssöhne, deren Hörige später durch die 12 Evangelisten missioniert werden sollten.


Inhaltsverzeichnis

Rechtssoziologische Betrachtung

Der Name "Dina" bzw. "Dinah" war eine Kurzform des antiken Göttinnennames "Di-anna" aus der matriarchalen Steinzeit. Sie war die ‚Alte’ der Göttinnentriade, d.h. die Großmutter – eine personifizierte menschlich-soziale Funktion (siehe auch 'Swastika').

Ihre römische Variante heißt 'Diana', Göttin der (himmlischen) Jagd. In Griechenland hieß sie 'Artemis'. Ihr bedeutendstes Heiligtum stand in Ephesos (heute: Türkei). Im Christentum wurde 'Diana' als ‚Königin der Hexen’ diffamiert. Wohl nur auf diese Weise konnten die Päpste ihre religiöse Macht in Europa brechen. Grausame Hexenverfolgungen und fanatische Frauenmorde waren die Folgen dieses rechtsmoralischen Rufmords. Die meisten Hexen wurden auf deutschem Reichsboden hingerichtet. Eine erste „Geschichte der Hexenprozesse“ erschien hier bereits im Jahr 1843 als Buch. Es wurde jedoch von der christlichen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen bzw. die wissenschaftlichen Tatsachen wurden kollektiv erfolgreich verdrängt.

Aus heutiger rechtssoziologischer Sicht stellt das (Un-)Kulturphänomen Hexenwahn ein männlich-herrschaftliches Erklärungsmodell zur Überwindung der sexuellen Triebgewalt und gefühlten Abhängigkeit von Frauen dar. Die Opfer dieses religiösen Wahns waren häufig sogar die eigenen Frauen und/oder Töchter, die fälschlich - in männlich-narzisstischer Projektion - der Besessenheit beschuldigt wurden.


Religionsphilosophische Betrachtung

Die Tochter "Dina" aus dem ersten patriarchalischen Stamm Jakob Israel wurde gemäß der biblischen Überlieferung vom Fürstensohn des antiken Stadtstaats Nablus (= Sichem) vergewaltigt (Genesis bzw. 1. Mose 34.2). Obwohl der jugendliche Straftäter bereit war, das Mädchen anschließend zu heiraten (Genesis bzw. 1. Mose 34.4), und die beiden Väter Vertragsverhandlungen über die Eheschließung ihrer Kinder aufnahmen, verhinderten die Brüder Simeon und Levi die friedliche Einigung der beiden Stämme durch ihre Heimtücke und Gewaltanwendung (Genesis bzw. 1. Mose 34.25-29). Sie übten gegen den Willen ihres Vaters Blutrache an allen Männern der Stadt Nablus wegen der Entehrung ihrer Schwester. Das damalige Gerechtigkeitsempfinden ahndete also die Straftat der Vergewaltigung und gleichzeitigen Entehrung der einzigen Schwester des Stammes Israel mit der Auslöschung aller Männer des Täterstammes!

Diese biblische Szene stellt die moralrechtliche Antithese dar zur christlichen Hexenvernichtung wegen Ungehorsams gegenüber dem päpstlichen Glaubensdogma. Zwischen beiden geistlichen Phänomenen bzw. männlichen Affekthandlungen liegen etwa 3000 Jahre. Weder die Auslöschung aller Männer des feindlichen Matriarchats noch die Auslöschung aller Frauen des feindlichen Patriarchats kann unter juristischen Gesichtspunkten jemals als gerecht gelten. Es handelt sich jeweils um kollektive sexuelle Triebtaten, verübt in blinder Gefolgschaft aus Stammestreue. Nur eine zunehmend aufgeklärte Erziehung unserer Kinder kann diese Abarten von menschlichen Katastrophen in Zukunft verhindern helfen.


Sprachphilosophische Betrachtungen

An der althebräischen Frauenfigur ‚Dina‘ soll beispielhaft die „Babylonische Sprachverwirrung“ als ein typisch menschlicher Sprachgruppenkonflikt aufgedeckt werden.

‚Dina‘ gilt im semitischen Sprachraum durch Überlieferungen und Sozialisierungen durch die Judäer mit Hilfe der Thora als Schwester und Mutter zwischen den israelitischen Stammvätern. Den Vater ihres Kindes konnte Dina wohl damals gegen den Willen ihrer Brüder nicht heiraten. Somit könnte Dina und ihr durch Vergewaltigung empfangenes, nichteheliches Kind heute logischerweise als talmudisch anerkanntes, aber verschleiertes Matriarchat innerhalb der patriarchalisch-judäischen Religionsrechtslehre gelten.

Bekanntlich übernahmen sowohl das Persische als auch das Osmanische Reich die arabischen Schrift- und Zahlzeichen zur Dokumentation ihrer jeweiligen nationalen Reichskultur und Reichsverwaltung. Im modernen Iran ist dies so geblieben. Die indogermanische Sprache ‚Persisch‘ schreibt man heute immer noch formal mit arabischen, d.h. semitischen Buchstaben. Form und Inhalt der Amtssprache des Iran stammen demnach aus einst völlig getrennten Sprachbildungsräumen der altsemitischen und der altindischen Kulturen.

Als die moderne Türkei durchAtatürk“ neu begründet wurde, wählte das erste Staatsoberhaupt bekanntlich das lateinische Alphabet zur weiteren Dokumentation und Rechtsfortbildung der türkischen Staatskultur und Staatsverwaltung. Die Türkvölker bilden eine eigene Sprachgruppe, die sich in Zentralasien in Abgrenzung zu den riesigen chinesischen und indischen Sprachräumen herausgebildet hat. Durch die gemeinsame monotheistische Religion des Islam und die Gottesgnadentumbegründung war eine einheitliche Reichsgesetzgebung formaljuristisch möglich. Die Übernahme des Laizismus und die Wahl der lateinischen Schrift lassen den türkischen Staat jedoch nur rein formal als „aufgeklärt“ erscheinen. Das türkische Staatsvolk ist es noch nicht!

In der türkischen Sprache bedeutet der Begriff ‚din‘ Religion. ‚Dina‘ könnte demnach als eine fremde Religionsführerin gelten, die durch fremde Heilige Schriften in die türkische Kultur aufgenommen wurde. Das in Asien traditionelle naturreligiöse Matriarchat zeigt hier noch eine sprachliche Spur auf dem Weg in das monotheistisch begründete Patriarchat als Nationalstaat


Siehe auch

International.png Den Begriff Dina OR Diana im weltweiten juristischen Web finden

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