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Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche (de)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) für seine Betriebe heraus. An diese Richtlinien sollen sich die Arbeitgeber der Diakonie halten, wenn sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsverträge in Deutschland abschließen. Die Arbeitsverträge müssen ja gleichzeitig dem deutschen Arbeitsrecht 'gerecht' werden, um nicht verfassungswidrig zu sein. Dies ist manchmal ein schwieriger Balanceakt zwischen kirchlichem und säkularem Recht im aufgeklärten Deutschland.


Beispiel aus einer AVR des diakonischen Berufsbildungswerks Waiblingen:

§ 1 Diakonischer Auftrag, Dienstgemeinschaft

1. Die dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angeschlossenen Einrichtungen sind dem Auftrag verpflichtet, das Evangelium Jesu Christi in Wort und Tat zu bezeugen. Der diakonische Auftrag ist Wesens- und Lebensäußerung der evangelischen Kirche.

2. Alle in einer diakonischen Einrichtung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden eine Dienstgemeinschaft. Von den Mitgliedern dieser Dienstgemeinschaft wird erwartet, dass ihr Verhalten innerhalb und außerhalb des Dienstes der Verantwortung für die Nächste und den Nächsten entspricht.

3. Der diakonische Dienst geschieht im Auftrag Jesu Christi. Wer sich aus anderen Beweggründen zu diesem Dienst bereit findet, ist Mitarbeiterin und Mitarbeiter mit gleichen Rechten und Pflichten; sie bzw. er muss jedoch die evangelische Grundlage der diakonischen Arbeit anerkennen.

4. Der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber erwächst aus dem Wesen der Dienstgemeinschaft die Pflicht zur Fürsorge für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mtarbeiter.


Inhaltsverzeichnis

Rechtshistorische Betrachtung

Ursprung des Diakonissenwesens in Deutschland

Auslösend für die Entwicklung sozialer Frauenberufe in Europa wirkte der Notstand in der Krankenpflege nach den europäischen Befreiungskriegen gegen Napoleon Bonaparte von 1812-1815, die auf dem „Wiener Kongress“ durch die Schaffung der „Heiligen Allianz“ und des „Deutschen Bundes“ beendet wurden. Eine Antwort auf den damaligen Pflegenotstand gab das Pfarrerehepaar Fliedner aus Kaiserswerth bei Düsseldorf. Sie gründeten 1836 selbst ein erstes Krankenhaus als „Bildungsanstalt für evangelische Pflegerinnen“, in die gläubige, junge, unverheiratete Frauen aufgenommen wurden. Die Statuten beschrieben die Diakonissen als Dienerinnen Jesu Christi in Werken der barmherzigen Liebe, die ihren zukünftigen Beruf als Gelegenheit erkennen sollten, sich dem, der ihre Seele erlöst hat, dankbar zu zeigen.

Nachdem der protestantische Kleinstaat Württemberg im Jahr 1806 ein Königreich geworden war, ging auch vom Fürstenhaus der schwäbischen Württemberger die Initiative zum Bau von Krankenhäusern im neuzeitlichen Sinn aus. Im Jahr 1827 eröffnete das „Katharinenhospital“ in Stuttgart seine Pforten für die Kranken, die bis dahin meist notgedrungen in den Familien gepflegt worden waren. Das neue Krankenhaus bildete erstmals einen Ort für medizinische Ausbildungs-, Lehr- und Forschungszwecke. Auch die Anforderungen an die Krankenpflege änderten sich entsprechend.

Der Diakonissenberuf

Als Erneuerungswerk des apostolischen Diakonissenamtes in den Evangelischen Landeskirchen waren ab 1836 in Europa und den USA rechtlich unabhängige Diakonissenmutterhäuser als regionale Initiativen gegründet worden. So geschah es dann auch in der Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart am 25. August 1854 mit dem Arbeitsbeginn der ersten vier Schwestern, die noch alle in Straßburg im Elsaß ausgebildet worden waren. Die Schwestern standen u.a. durch die Kaufübernahme des „Hofkrankenhauses“ und die Verleihung einer „juristischen Persönlichkeit“ durch den König von Beginn an bis zum Ende der Monarchie unter dem persönlichen Schutz der Württembergischen Königin. Der Dienst einer Diakonisse in der Pflege soll(te) eine Lebensäußerung Christi und seiner Gemeinde sein - ein weiblich-persönliches Tatzeugnis für Christus. Durch dieses gemeinsame Ziel wurden die aufgenommenen Frauen nach und nach zu einer geistlichen „Sippe“ im „Eigentum des Herrn“ mit einem christlich-humanitären Auftrag erzogen. Auf eine Eheschließung und eigene Kinder sollten Diakonissen freiwillig verzichten. Der Vertragsschluss mit dem Mutterhaus wurde durch ein rituelles Gelübde bekräftigt und gefeiert. Dies war die einzige rechtliche Bedingung für die Berufung der Schwestern und ihre Aufnahme in die Diakonissengemeinschaft, durch die ledige Frauen damals relativ hohes gesellschaftliches Ansehen erlangen und auch als Frauen einen angesehenen Beruf erlernen konnten. So waren die Diakonissen niemals Angestellte eines Krankenhauses, auch nicht Bedienstete der männlichen Ärzte, sondern sie blieben rechtlich gesehen stets freie Mitarbeiterinnen, die wie ein Pfarrer entsandt und berufen werden konnten. Ihre Bindung war äußerlich eine moralisch-christliche und im Innenverhältnis der Diakonie eine persönlich-vertragliche (Dienstvertrag mit Einsegnung). Es gab grundsätzlich die Möglichkeit der Vertragsauflösung, wenn z.B. eine Schwester später doch noch heiraten wollte. Diakonissen waren ursprünglich rechtlich in eine Gütergemeinschaft eingegliedert und bekamen für ihre Arbeit keinen materiellen Lohn - so auch nicht beim Ausscheiden. Sie erhielten nur ein Taschengeld für ihre persönlichen Bedürfnisse, die stets sehr bescheiden waren. Die Schwesterntracht machte die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft für alle sichtbar. Sie wurde auch im Privaten nicht abgelegt.

Das Diakonissenkrankenhaus als Wirkungs- und Ausbildungsstätte

Im Jahr 1866 wurde das Stuttgarter Diakonissenkrankenhaus eingeweiht, das um die Jahrhundertwende eines der bedeutendsten homöopathischen Krankenhäuser Deutschlands gewesen war. Damals genoss die Homöopathie allgemein noch ein hohes Ansehen. Mit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes durch den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck im Jahr 1883 nahmen mehr Menschen einen Krankenhausaufenthalt in Anspruch und der Pflegebettenbedarf wuchs ständig an. Im Jahr 1901 wurde das Diak(onissenkrankenhaus) unter schulmedizinische Leitung gestellt, damit die Krankenschwesterausbildung den allgemein gültigen Standards auch weiterhin entsprechen konnte. Die Ausbildung zur Diakonisse dauerte damals vier bis fünf Jahre. 1907 traten erste staatliche Regelungen für die Krankenpflegeausbildung in Kraft, die von den Diakonissen jedoch noch selbstbewusst abgelehnt wurden. Erst die Nationalsozialisten schalteten auch das Schwesternwesen in Deutschland rechtlich gleich, indem sie von allen Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern eine staatliche Prüfung verlangten und dafür die staatliche Anerkennung verliehen. Die Ausbildungszeit bis zum Krankenpflegeexamen der Diakonissen dauerte nun ebenfalls eineinhalb bis zwei Jahre und wurde nach einem praktischen Jahr mit einer unbeschränkten Berufserlaubnis und zusätzlich mit der feierlichen Einsegnung belohnt. Seit 1977 ist das „Diak“ akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen. Auch die Ansprüche an das fachliche Können der Diakonissen stiegen damit stark an. Die staatlich vorgeschriebenen theoretischen Unterrichtsstunden verdreifachten sich.

Die seit dem 19. Jahrhundert zunehmenden politischen Frauenrechte und die Individualisierung machten das rechtliche Diakonissenmodell nach dem Krieg unattraktiv. Nun wurde die alternative Ausbildung zur Verbandsschwester (heute: Diakonische Schwestern und Brüder - seit 1985 auch ein Männerberuf!) von jungen Frauen bevorzugt gewählt, da sie so im Krankenhaus als Angestellte nach Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) galten und weitgehend flexibel in ihrer Lebensgestaltung blieben. Aus diesem Grund wurden im Jahr 1970 - bedingt durch die Veränderungen in der demokratischen Gesellschaft - die „Diakonissen neuer Ordnung“ ins tätige Leben gerufen, die ihren christlichen Auftrag zwar weiterhin in der Dienstgemeinschaft sehen, aber über ihren persönlichen Lebensstil weitgehend selbst entscheiden sollten. Durch diese neue Dienstordnung der Diakonissenmutterhäuser sollten die Grundrechte von christlich dienenden Frauen dem Staat gegenüber auch innerhalb von selbstverwalteten diakonischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaften juristisch gewährleistet werden. Trotzdem blieb diese neue Diakonissengeneration nur auf eine kleine Gruppe von Frauen begrenzt. Die Satzungsreform bewirkte nicht die erhoffte heilberufliche Anziehungskraft auf Frauen aus der modernen Gesellschaft.

Örtliche Gemeindeschwestern

Schon ab dem Jahr 1867 wurden Stuttgarter Diakonissen auch als Gemeindeschwestern entsandt und später örtliche Gemeindestationen organisatorisch aufgebaut. Dies war sozusagen der Beginn der heutigen ambulanten Pflegedienste der Diakonie und der Sozialstationen unter der Trägerschaft von Kirchengemeinden. Die urchristliche Form und die davon zeugende Bibelstelle dieser christlichen Liebestätigkeit im damals heidnischen Römischen Reich können wir schon beim Apostel Paulus finden, als er den Christen eine „Schwester Phöbe“ von Kenchreä in Griechenland empfahl und um Unterstützung für sie bat.[1] Im Jahr 1954 unterhielt die Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart die stattliche Anzahl von 262 örtlichen Diakoniestationen mit 470 entsandten Gemeindeschwestern.

Ein praktisches Alten- und Krankenpflegeseminar

Von 1871, dem Gründungsjahr des Deutschen Reiches, bis zum Jahr 1897 war Pfarrer Hoffmann aus Speyer als Hausgeistlicher im Stuttgarter Diakonissenhaus tätig. In seine Amtszeit fiel die Eröffnung des Krankenasyls „Bethanien“ als eine Außenstelle und Ausbildungsstätte der Diakonissen. Diese kleinere Glaubens-, Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von bis zu 36 Schwestern mit eigener Grundordnung (Satzung) wurde 1874 als Pflegeheim für alte und/oder chronisch kranke Frauen in Winterbach im Remstal eingeweiht. Die Diakonissen und Verbandsschwestern behandelten und betreuten vor allem Fälle von Multipler Sklerose, Krebs, Lähmungen, Gicht und Schlaganfälle. Damals war es für überforderte Familien eine Erleichterung, wenn sie ihre kranken Angehörigen nach „Bethanien“ bringen konnten. Als im Jahr 1944 Stuttgart durch Fliegerangriffe weitgehend zerstört worden war, wurden in Winterbach auch noch 35 Feierabendschwestern (Pensionärinnen) aus dem zerstörten Mutterhaus und einige wohnungslose Krankenschwestern aus der Landeshauptstadt aufgenommen. Aus dieser Zeit stammen viele Diakonissengräber auf dem Winterbacher Friedhof. Das Winterbacher „Bethanien“ wurde in seiner Blütezeit von den Vorständen der Diakonissenanstalt als eine Hochburg der Diakonie und sogar als ein „praktisch-theologisches Seminar“ angesehen.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Deutschen Reich der Weimarer Republik das fürstlich-geistliche Amt des Königs als „Landesbischof“ abgeschafft. Die Pfarrämter wandelten sich in der Rechtsfolge zu rein kirchlichen Funktionseinheiten. Die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Staat und den Kirchen sollte nun gemäß der Europäischen Aufklärung vertraglich geregelt werden als „freie Vereinbarung“ zweier gleichberechtigter Partner innerhalb eines durch die Staatsgrenzen räumlich definierten „Volkes“. Diese Staatsgrenzen wurden jedoch im Jahr 1933 vom damals mehrheitlich deutsch-nationalen Volk nicht mehr geduldet. So kam es durch entsprechend gestaltete politische Wahlen zur NS-Diktatur und zur Übermacht des Antichristlichen in Europa.


Anerkennung der christlichen Krankenpflegeschule durch den Staat

Am 26. April 1934 erhielt die Krankenpflegeschule der Diakonissen ihre staatliche Anerkennung vom Deutschen Reich verliehen. Mit 1663 Diakonissen war im Jahr 1940 der einmalige zahlenmäßige Höchststand an Schwestern des Diakonissenmutterhauses in Stuttgart erreicht. Aber durch den Krieg seit 1939 nahm diese Zahl schnell wieder ab. Denn nun wurden die neuen NS-Schwestern zur beruflichen Konkurrenz und lenkten den ursprünglich christlichen frauenberuflichen Wachstumstrend leider ins Deutsch-Nationale um. Die christlichen Schwestern reagierten darauf mit Solidarität. Am 5. Mai 1935 kamen zum ersten Mal in der Geschichte des Diakonischen Werkes die Schwestern aller württembergischen evangelischen Mutterhäuser - auch die der freikirchlichen - zur Gründungsversammlung der Evangelischen Diakoniegemeinschaft als juristische Person (Dachverband) zusammen. Es waren an diesem Stichtag bereits 47.000 Schwestern Mitglieder in diesem Verband. Sie alle wollten sich und ihr christlich-wohltätiges Werk durch ihre Mitgliedschaft auf friedliche Weise von der braunen NS-Schwesternkonkurrenz abgrenzen und es unter dem großen „Schutzdach“ des „Centralausschusses der Inneren Mission“ der Evangelischen Kirche gemeinsam bewahren helfen.

Im Jahr 1938 wurde für alle Krankenschwestern eine staatliche Prüfungspflicht, d.h. ein „Staatsexamen“ eingeführt. Dies war - aus heutiger medizinisch-wissenschaftlicher Sicht - zu begrüßen. Nach dem Kriegsende 1945 galt der weltliche Frauenberuf der Krankenschwester (heute: Gesundheits- und Krankenpflegerin) als gesellschaftliche Norm - vor allem im späteren sozialistischen Osten Deutschlands. So entwickelte sich in den turbulenten letzten 150 Jahren innerhalb der Polarität vom diakonischen Bild der christlichen „Gemeinde- oder Stationsmutter“ und vom Zerrbild der „heiligen“ deutschen Mutter das heutige Berufsbild der pflegerischen „Fachkraft“, angestellt bei ihrem „Arbeitgeber“, der entweder weltlicher oder kirchlicher Natur sein kann. Seit dem Jahr 1958 bildet die Stuttgarter Krankenpflegeschule auch Männer aus: zunächst zu Diakonen, seit 1985 zu Diakonischen Brüdern für die männlich erweiterte „Geschwister-Gemeinschaft“ - eine umgekehrte Emanzipation! Der theologische Begriff des „Dienens“ wurde nun umgedeutet im Sinn von „Verantwortung übernehmen“. Im Jahr 1996 gab sich die Evangelische Diakonissenanstalt ein neues modernes Leitbild, das natürlich Jesus Christus als das Fundament für ihren Dienst an alten, kranken und hilfsbedürftigen Menschen beibehielt. Ein schwer zu erreichendes berufliches Vorbild war, ist und bleibt die „echte“ Diakonisse, d.h. die pflegende „christliche Jungfrau“ als Ideal.

Weiterentwicklung zu modernen Pflegezentren – auch international

In der Bundesrepublik Deutschland mussten nun auch kirchliche Arbeitgeber wie das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche zunehmend staatliche Arbeitsgesetze beachten. Das erforderte neue Kompromisse. Im Jahr 1965 erließ der bundesdeutsche Gesetzgeber, der Deutsche Bundestag (damals noch in Bonn), ein strengeres Krankenpflegerecht, das erheblichen Einfluss auf die Einrichtungen der Diakonie und auf die Ausbildung der Diakonischen Schwestern und der Diakonissen hatte. Zum 1. Januar 1978 trat dann eine neue Satzung der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart in Kraft für die RechtsformStiftung des bürgerlichen Rechts“ (ab 1981 „kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts“) mit den Organen Stiftungsversammlung, Stiftungsrat, Schwesternrat und dem dreiköpfigen Vorstand aus Direktor, Oberin und Verwaltungsdirektor.

Welthistorisch wirkten die Stuttgarter Diakonissen ganz absichtslos bzw. leitbildgerecht mit, als sie im Jahr 1924 an ihrem Auslandseinsatzort, dem Deutschen Hospital in Peking, dem letzten Kaiser Chinas, Pu Yi, Hilfe leisten durften. Sie nahmen den jungen Mann damals auf: gerade 18 Jahre alt, nach der kommunistischen Revolution abgedankt, aus dem Kaiserpalast ausgewiesen. Sie versorgten ihn mütterlich und brachten ihn sicher in die japanische Botschaft. So endete gewissermaßen die personifizierte zweitausendjährige Geschichte des chinesischen Kaisertums vorübergehend in der Obhut der Stuttgarter Diakonissen.

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Quellen

  1. Bibel, Neues Testament, Rö 16,1+2
  2. Festschrift „100 Jahre Evangelische Diakonissenanstalt in Stuttgart 1854 - 1954“, im Jahr 1954 herausgegeben von Pfarrer Hermann Walz, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart in deren Auftrag
  3. Festschrift „Zum Leben helfen, zum Helfen leben“, 125 Jahre Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart, im Jahr 1979 herausgegeben von Oberkirchenrat Dr. Karl Dummler, Vorsitzender des Stiftungsrats der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart in deren Auftrag
  4. Festschrift „Diakonie in Gemeinschaft“, 150 Jahre Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart, 1854 - 2004, im Jahr 2004 zusammengestellt von Andrea Kittel, herausgegeben von Pfarrer Friedrich G. Lang, Direktor der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart


Links

Siehe auch

De flag.png Den Begriff "Diakonisches Werk" UND evangelisch im deutschen juristischen Web finden