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Deutscher Zollverein

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Der Deutsche Zollverein wurde als nationales wirtschaftliches Bündnis deutscher Staaten am 1. Januar 1834 zum europäischen Völkerrechtssubjekt. Gründungsmitglieder waren Bayern, Hessen, Preußen, Sachsen und Württemberg. Das neue satzungsrechtliche Grenzzollsystem und der Wegfall der alten Binnenzölle förderte den Handel zwischen den vielen deutschen Klein- und Stadtstaaten. Der allgemeine Zollverein schuf in Mitteleuropa eine neue Wirtschaftsordnung nach dem Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation (1806). Die Vorherrschaft in diesem Zollverein hatte das protestantische Preußen inne. Dies provozierte politische Unruhen, vor allem in den katholischen Gebieten des schon 1828 gegründeten Süddeutschen Zollvereins, der dem Deutschen Zollverein 1834 beigetreten war. Österreich trat dem falschgläubigen Bündnis zunächst nicht bei.

Nach der Ausrufung der 2. Französischen Republik am 24.02.1848 und dem Sturz des französischen Königs Louis Philippe aus der jungen Dynastie Bonaparte kam es auch in Deutschland zu regionalen republikanischen Bestrebungen. Diese blieben jedoch bis zum Kriegsende 1918 weitgehend ohne staatsrechtliche Auswirkungen. Das Deutsche Reich wurde folglich im Jahr 1871 als eine Konstitutionelle Monarchie gegründet – vorwiegend auf den vereinigten Staatsgebieten des Deutschen Zollvereins. Das zweite deutsche Reich bildete damit einen mehrheitlich protestantischen europäischen Mittelstaat ("Mittelerde") zwischen den drei weltpriestermächtigen katholischen Nationalstaaten Frankreich, Österreich-Ungarn sowie Polen.

Das traditionell protestantische Verwaltungsrecht ist wesentlich ungleich im Vergleich zum traditionell katholischen, d.h. absolutistischen Verwaltungsrecht. Es handelt sich dabei um den alten Streit zwischen "Ghibellinen" und "Guelfen" aus dem Mittelalter.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff "Deutscher Zollverein" im deutschen juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff "union douanière" im französischen juristischen Web finden ("union douanière" in Deutsch)

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