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Wiedervereinigung (de)

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Die Deutsche Wiedervereinigung wurde wahrscheinlich ermöglicht durch die unterbewusste Sehnsucht der Ungarn nach ihrer wunderschönen, bayerisch-stämmigen, ermordeten Königin "Sissi", die seit 1898 in Wien begraben liegt. Amalie Eugenie Elisabeth von Wittelsbach war an Heiligabend 1837 in München geboren worden. Sie wurde im Jahr 1854 die Ehefrau des Christlichen Kaisers Franz Joseph I. von Habsburg (1830 - 1916).

Die ungarischen Grenzbeamten bauten ab dem 2. Mai 1989 ihre Grenzanlagen zu Österreich ab. Eine Ausreisewelle bzw. ein Schwarm kam ins Rollen/Fliegen ...


Persönliche Betrachtung

„Zwei Staatsnationen können sich indessen sehr wohl einer Schicksalsnation zugehörig fühlen, wenn sie sich nämlich, ungeachtet der Staatsideologie der Machthaber, durch die Bejahung gleicher Grundwerte und im Bewusstsein gleicher Herkunft als im Wesen identisch empfinden. Auch dort, wo sie es nicht öffentlich aussprechen konnten, hatten in beiden Staaten die Menschen den Willen, ihre Lebensordnung in Freiheit zu gestalten. Auf beiden Seiten betrachteten sie den aus einer jahrhundertealten gemeinsamen Geschichte erwachsenen Brudersinn als die Grundlage der Moral, nach der sie sich untereinander und anderen gegenüber verhalten wollen. Dies vereinigte sich mit der Erinnerung an Menschen und Dinge, die das deutsche Volk in der Achtung der Welt groß gemacht haben: das Für-seinen-Glauben-Stehen im Lutherschen Sinn; die Erinnerung an Friedrich den Großen, der die Folter abschaffte und der Aufklärung Raum gab; die Erinnerung an das Jahrhundert der deutschen Aufklärung, Klassik und Romantik, an die großen Bauernerhebungen, an die gemeinsamen Freiheitskämpfe des 19. Jahrhunderts. Eine Nation werde nicht durch Verträge geschaffen und durch Verträge aufgelöst; sie sei ein Plebiszit, das sich immer wieder aufs neue wiederholt. Die deutsche Nation sei mehr als das Ergebnis der Schlacht von Sedan und der Kaiserproklamation in Versailles und stärker als der Wille der Sieger des letzten Krieges, sie zu zerstören.“[1]


Fußnoten

  1. Carlo Schmid, Erinnerungen, Seite 847, Scherz Verlag, Bern München Wien 1979


Siehe auch

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