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Deutsche Glaubensbewegung

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Die „Deutsche Glaubensbewegung“ entstand als völkisch-religiöse Bewegung nach dem theologischen Vorbild des Zionismus im Deutschen Reich nach 1925. Eine treibende Kraft war der sogenannte „Köngener Bund“, eine Jugendbewegung aus evangelikalen Bibelkreisen, die sich 1920 gegründet hatte und 1933 vorübergehend durch die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Glaubensbewegung ersetzt wurde. Das nationalreligiöse Judentum und das nationalreligiöse Christentum als antisoziale, rechtsspaltende Bewegungen aus Deutschland begegneten sich, vertreten durch die beiden Religionsphilosophen (keine Religionswissenschaftler!!!) Martin Buber (1878 – 1965) und Jakob Wilhelm Hauer (1881 – 1962), mehrmals zum Männergespräch, ohne sich gegenseitig als antisozial zu erkennen. Sie waren ja auch keine guten deutschen Juristen mit pandektenwissenschaftlicher Sachkenntnis. Das dritte, ökumenisch gemeinte Religionsgespräch in der berühmten Stuttgarter Fünferreihe fand zwischen den beiden Männern am 16.02.1929 statt.

Im Jahr 1933 wurde Jakob Wilhelm Hauer der Leiter der „Deutschen Glaubensbewegung“ und forderte in missionarischer Besessenheit von der neu gewählten nationalsozialistischen Regierung die staatliche Anerkennung als dritte christliche Konfession bzw. als Nationalkirche. Die verheerenden Folgen dieser antisozialen Bewegung sind heute weitgehend erkannt. Trotzdem verhalf Martin Buber seinem volksgläubigen Fachkollegen im Jahr 1949 durch seine positive schriftliche Stellungnahme noch bei seiner erfolgreichen Entnazifizierung. Volksverhetzung war damals in Deutschland noch kein Straftatbestand. Das Grundgesetz mit seiner einzigartigen "Ewigkeitsklausel" trat erst am 23.05.1949 in Westdeutschland mit Bonn als Bundeshauptstadt in Kraft. Seit 1990 gilt es auch in Ostdeutschland (= Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Ostberlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen).


Siehe auch

De flag.png Den Begriff "Deutsche Glaubensbewegung" im deutschen juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff "Köngener Bund" im deutschen juristischen Web finden