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Datenschutzrecht (gr)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Vorlage:Entwurf (gr)

Griechenland > Öffentliches Recht > Internationaler Datenschutz > Datenschutzrecht
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Mit seiner Geburt erhält jeder Mensch in einem Rechtsstaat sowohl seine Rechtsfähigkeit als auch notwendigerweise persönliche Daten zugeordnet, die ihn juristisch und sozial beschreiben. Die Datenmenge wächst mit dem Alter des Menschen mit – einmal mehr und einmal weniger – ein virtueller Wachstumsprozess analog zur Natur. Die persönlichen Daten werden vom Staat unter Datenschutz gestellt, um so die jeweilige Person und ggf. den Staat selbst vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten schützen zu können. Datenschutz ist aus juristischer Sicht Besitzschutz, nicht Eigentumsschutz. Denn der Staat hat gegenüber seiner Staatsbürgerin und seinem Staatsbürger bei gewissen persönlichen Daten Eigentumsrechte, da die Daten juristisch vom Staat geschaffen werden. Fraglich ist, ob die Datensubjekte den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum verstehen können.


Rechtshistorische Betrachtung

Im Römischen Recht spielte der Besitzschutz eine große Rolle. Deshalb haben die römischen Juristen entsprechend schützende Klagearten (= actio) entwickelt, die z.T. bis in das Bürgerliche Gesetzbuch von Deutschland übernommen wurden. Es sind vor allem die Klage auf Wiedereinräumung des Besitzes gemäß § 861 BGB und die Klage wegen Besitzstörung gemäß § 862 BGB sowie die eher germanisch-rechtliche "actio pro socio".


Siehe auch

Eu flag.png Den Begriff "Droit de la protection" "données personnelles" im juristischen Web der Europäischen Union finden

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