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Dämonologie

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Schon die judäische bzw. biblische Schöpfungsgeschichte kennt einen Dämon „diabolus“, die verfluchte Schlange der alten Erdgöttin (siehe Genesis 3.14). Um religionsrechtlich vom altchinesischen, altindischen, altpersischen und altägyptischen Matriarchat zum monotheistischen Patriarchat konvertieren zu können, war diese Dämonologie formallogisch notwendig. Das griechische Ursprungswort ‚daimon‘ bedeutet Hausgeist oder Schutzengel. Der Begriff wurde damals noch neutral bis ethisch positiv bewertet (vergleiche: "Das Stuttgarter Hutzelmännlein"). --> Patrologie, Salutogenese

Die philosophische Antithese zur pervers-lustvollen menschlichen Horrorphantasie ist die Heils- oder Rettungsphantasie. Ein bekanntes biblisches Beispiel ist die "Arche Noah".

Die Horror-Phantasie der Menschheit hat seither zahlreiche mächtige Dämonen benannt und überliefert (alphabetisch sortiert):

Basilisk = mythische Schlange, deren Blick angeblich töten kann. Der Basilisk ist wohl der Ursprung des orientalischen Aberglaubens vom „bösen Blick“, gegen den es noch heute auf Basaren Schutzamulette zu kaufen gibt. Die Hebräer nannten diesen Dämon ‚Leviathan‘. In Schottland wird er liebevoll „Nessi“ genannt. Er lebt wohl dort im „Loch Ness“, einem tiefen, wassergefüllten Erdspalt zwischen den North West Highlands und den Grampian Mountains.

Beelzebub = ‚Baal-Zebub‘, der Totengott oder Seelenführer der matriarchalischen Philister im Vorderen Orient. Er wurde „Herr der Fliegen“ genannt, weil die Fliege damals ein Sinnbild für die Seele war.

Bogy-man = englischer Dämon, der sich vom slawischen Wort für Gott (= bog) herleitet und damit den rechtssprachlichen Nationalismus der Angelsachsen entlarvt. --> Bogomilen

Mammon = dämonisierte Habgier oder krankhaft gewordener Saugreflex des erwachsenen Kindes gegenüber den „mammae“, der Mutterbrust der Großen Göttin --> Wildhonigjäger in Nepal

Satan = die ursprünglich altägyptische Große Schlange ‚Sata‘, ein phallischer Erdgott. Im arabischen Sprachraum ist dieser Dämon als „Iblis“ bekannt --> Samarkand, Gottesgnadentum, Pessach

Succubus = kirchenlateinische Bezeichnung für einen sexsüchtigen weiblichen Dämon; vielleicht eine abergläubische Erklärung für männliche Samenergüsse im Schlaf oder Halbschlaf trotz ernstgemeinter Keuschheitsgelübde. ==> Vatikanischer Irrtum

Teufel = ursprünglich der altpersische ‚Daeva‘, eine parsistisch dämonisierte Form der altindischen Wörter ‚devi‘ für Göttin und ‚deva‘ für Gott. „Ahriman“ heißt im persischen Mythos der höchste „Daeva“. Er ist der Zwillingsbruder und naturreligiöse Gegenspieler von „Luzifer“, dem persischen Lichtgott „Ahura Mazda“. Interessanterweise hieß „Ahriman“ im slawischen Sprachraum „Czernobog“. Dieser Name erinnert lautmäßig an die ukrainische Atomkatastrophenstadt Tschernobyl.

Vampir = blutsaugender Dämon der Nacht. Tageslicht bzw. die Sonne tötet Vampire. Dann zerfallen sie augenblicklich zu Asche. Das Fremdwort ‚Vampir‘ wurde aus den slawischen Sprachen ins Deutsche übernommen. Das Vampirland „Transsylvanien“ von „Graf Dracula“ liegt heute in Rumänien, d.h. innerhalb der EU.

Werwolf = Dämon in menschlicher und wildhundartiger Wandelgestalt. Die Verwandlung findet „automatisch“ bei Vollmond statt. Dann tötet der Wolfsdämon Menschen als Opfergaben für den heidnischen Hundegott (z.B. den altägyptischen „Anubis“). Heute werden Gruselgeschichten über Werwölfe medial vermarktet.

u.a.


Engel und/oder Dämon?

Das deutsche Wort Engel leitet sich vom griechischen ‚angelos‘ bzw. vom latinisierten ‚angelus‘ her. In der griechischen Rechtssprache bedeutet ‚angelos‘ Bote des (griechischen) Gottes. Wenn es mehrere Götter gibt, dann gibt es logischerweise auch unterschiedliche Götterboten bzw. Engelarten.

Eine interessante Wortgleichheit liegt bei dem indogermanische Volksstamm der ‚Angeln‘ vor, die sich bekanntlich in England namensgebend niedergelassen haben. Waren die ‚Angeln‘ ursprünglich Anhänger von Engeln oder ein Nomadenvolk von Anglern bzw. Fischern?

‚angelos‘ war wohl ursprünglich kein griechisches Wort, sondern wurde aus asiatischen Sprachen als ein Wesensbegriff der Großen Naturgöttin übernommen. Dafür sprechen ähnliche Wörter in nordischen Sprachen wie ‚Yngona‘ im Dänischen und ‚Angurboda‘ in der isländischen „Edda“. Beide Sprachen wurden wohl eher nicht von der griechischen Rechtssprache des östlichen Mittelmeerraumes beeinflusst. Auch im vorchristlichen Rom gab es eine Göttin ‚Angerona‘, die den Aspekt des Schweigens als bewusstes Unterlassen von Sprechen bildhaft darstellte. Alle drei matriarchalischen Gottheiten stellten Aspekte der Großen Göttin dar, die ein (notwendiger?) Teil der ersten Schöpfungsgeschichten der Menschheit war und so auch das alte Mutterrecht begründet hatte. Die Große Göttin, regional vertreten durch ihre schamanistische Priesterschaft, besaß somit das Recht über Leben und Tod, früher als ‚vis maior‘ bekannt. Daraus entwickelten sich vielerorts religiöse Kampfkulte als göttlich gedachte Kriegskunst


Rechtshistorische Betrachtung

Im Jahr 867 n. Chr. kam in Byzanz ein einfacher Mann aus Makedonien auf den oströmischen Kaiserthron. Der Mann war als Bauernsohn zunächst kaiserlicher Stallmeister gewesen, durch vorgetäuschte Treue zu Kaiser Michael III. war er im Jahr 866 zum Mitregenten aufgestiegen. Danach stiftete er die Palastwache zum Kaisermord an und erklärte sich selbst zum Alleinherrscher Basileios I. im Byzantinischen Reich. Als oströmischer Kaiser führte er grausame Kriege gegen das arabische Kalifat von Bagdad. Nach seinem Tod im Jahr 886 herrschte seine patriarchalisch-makedonische Dynastie noch bis zum Jahr 1056 und vergrößerte das christlich-orthodoxe Ostkaiserreich um Dalmatien, Kroatien und Bulgarien. Als erklärte Gegner der römisch-deutschen Kaiser im Westen Europas unterlagen die „Basilisken“ schließlich dem mächtigen Salierkaiser Heinrich III. (1017 – 1056). Kirchenlatein setzte sich gegen Griechisch - vorübergehend - durch.

Siehe auch

International.png Den Begriff Dämonologie im weltweiten juristischen Web finden
Eu flag.png Den Begriff Basileios im juristischen Web der Europäischen Union finden