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Codex Manesse

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Der sogenannte Codex Manesse stellt ein bebildertes mittelhochdeutsches Sammelwerk von höfischer Lyrik aus Handschriften von nachweislich mehreren anonymen Künstler(inne)n dar. Auf 426 Pergamentblättern (= Tierhäuten) haben professionelle Schreiber(innen) und mindestens vier Meister mit Gehilfen in Zürich die illustrierten Liedtexte von 140 mittelalterlichen deutschen Minne-Dichtern für die Nachwelt gesammelt.

Der mächtigste dieser Minnedichter war Kaiser Heinrich VI. (1165 – 1197), der Sohn des ersten Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa. Das Gesamtwerk entstand nach und nach etwa zwischen den Jahren 1150 und 1350 ab dem Beginn der Europäischen Tonsystementwicklung. Vom gebundenen Original, das heute in der Universitätsbibliothek Heidelberg aufbewahrt wird, wurden im Jahr 1979 reproduktions- und drucktechnisch aufwändige Faksimile-Gesamtausgaben erstellt, die beim Verlag schnell vergriffen waren.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff "Codex Manesse" im deutschen juristischen Web finden