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Chronik

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Das deutsche Fremdwort ‚Chronik‘ stammt aus der griechischen Sprache. Es bedeutet übersetzt etwa Zeitbuch und bezeichnet eine zeitlich fortlaufende Geschichtsaufzeichnung, die nicht systematisch oder thematisch geordnet wird. Einzig mögliche Suchkriterien waren/sind das Datum und die zeitliche Reihenfolge der Ereignisse.

Als erster Autor einer „Chronik“ gilt Bischof Eusebios von Caesarea (ca. 263 – 339 n. Chr.). Er war mit dem Gründer der oströmischen Residenz „Konstantinopel“ befreundet, d.h. mit Kaiser Konstantin I., dem Großen (ca. 280 – 337). Die erste „Weltchronik“, die mit Jesus Christus beginnt und zunächst bis 323 die anfängliche Kirchengeschichte dokumentiert, ist in der griechischen Originalsprache nicht erhalten.

Der Heilige Sophronius Eusebius Hieronymus (ca. 347 – 420) hatte das Werk jedoch in die lateinische Sprache übersetzt und weitergeführt. Diese lateinische Handschrift ist für die Nachwelt erhalten geblieben.

Der Begriff ‚Chronik‘ wird bekanntlich auch für zwei Bücher des Alten Testaments verwendet, in denen bis heute die Geschlechtsregister, Familienlisten, König Davids und König Salomos Geschichte sowie die Geschichte der Dynastie Juda in Jerusalem bis zu ihrem stadtstaatlichen Untergang im Kampf gegen die altsemitischen Chaldäer (König Nebukadnezar II. von Babylon aus dem 6. Jahrhundert vor Christus) an die interessierte, monotheistische Nachwelt überliefert wird.


Rechtshistorische und politikwissenschaftliche Betrachtung

Am 16.11.1872 schrieb der germanische Historiker Gustav Freytag in Leipzig, angeregt durch die neue biologische Abstammungslehre von Charles Robert Darwin (1809 – 1882), seine Buchwidmung an Ihre Kaiserliche Hoheit Kronprinzessin Victoria von Großbritannien. Der Titel des Buches lautet „Die Ahnen“ und soll wohl eine germanische Chronik als Alternative zur biblisch-jüdischen Chronik darstellen. Der deutsche Nationalismus bzw. Antisemitismus bereitete sich – wohl noch ohne Vorsatzliterarisch vor. Die mythologisch-germanische Ahnentafel startete mit „Ingo“ in Thüringen im Jahr 357 n. Chr. Die Ahnenverehrung im Buch endet mit den Auflösungserscheinungen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in einer kleinen Stadt in Schlesien im Jahr 1805 und dem erklärten „Schluss der Ahnen“ anlässlich der Gründung des deutschen Kaiserreiches unter der Führung Preußens


Siehe auch

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