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Chinesische Schriftform

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Volksrepublik China > Verfassungsrecht > Amtssprache
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Das Besondere an der traditionellen chinesischen Schrift ist die begriffliche Bedeutung aller Schriftzeichen. Chinesisch hat kein Alphabet, sondern stellt eine uralte und daher sehr umfangreiche Sammlung von monosyllabischen Begriffsymbolen dar, die aus bis zu 20 Pinselstrichen bestehen. Es soll 50.000 chinesische Schriftzeichen geben, die jedoch nur von chinesischen Schriftgelehrten (= Wissenselite) geschrieben und erkannt werden können. Gebräuchlich im Alltag der chinesischen Volksrepublik sind 3000 bis 4000 Zeichen. Die Symbole, die anfangs noch bildhafte Darstellungen waren, sind nach und nach vereinfacht worden, so dass ihre Bedeutungen nicht mehr erraten werden können, sondern auswendig gelernt werden müssen. Chinesisch ist daher eine für Europäerinnen und Europäer ungewohnt bzw. schwierig zu erlernende Fremdsprache. Die Konfuzius-Institute bieten deshalb zunehmend chinesischen Fremdsprachenunterricht in Deutschland an.

Auf der Basis der chinesischen Schriftzeichen haben sich durch Tonakzente in China zahlreiche Dialekte entwickelt. Wie in Deutschland das sogenannte Hochdeutsch aus Hannover, so gilt das „Mandarin“ als das Standardchinesisch. Die Dialekte unterscheiden sich teilweise so stark, dass das „Mandarin“ oft eine Sprachenbrücke zwischen den chinesischen Sprecharten bilden muss. Der "Mandarin" war ein chinesisch-kaiserlicher Staatsbeamter bzw. Staatsrat. Ursprünglich reihte der chinesische Schreiber die Schriftzeichen von oben nach unten aneinander. Seit 1956 wird (auch) von links nach rechts geschrieben.

Das chinesische Schriftzeichen für 'Mensch' wird 'jen' ausgesprochen und aus zwei Pinselstrichen - wie ein Strichmännchen mit nach rechts ausgreifendem Schritt - gestaltet.

Das chinesische Schriftzeichen für 'Baum' wird 'mu' ausgesprochen und aus vier Pinselstrichen - baumartig mit Wurzel und Krone - gestaltet.


Siehe auch

Cn flag.png Den Begriff "schriftliche Form" im chinesischen juristischen Web finden