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Equity

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Das englische Wort ‚equity’ ist ein juristischer Fachbegriff aus dem anglo-amerikanischen Recht (Common law). Er lässt sich heute nicht mehr richtig ins Deutsche übersetzen.

Im Deutschen sagt der Volksmund manchmal „Das ist nur recht und billig“ und meint mit ‚billig’: von der (guten) Staatsgewalt gebilligt, d.h. gerecht. Diese Bedeutung ist der mittelalterliche Ursprung des Rechtsbegriffs Equity.


Inhaltsverzeichnis

Sprachphilosophische und rechtsgeschichtliche Betrachtungen

Das lateinische Wort ‚equitatus’ heißt Reiterei bzw. Ritterschaft. In der Zusammenschau mit dem mittelalterlichen Feudalsystem kann deutlich werden, wie der Rechtsbegriff Equity entstanden ist. Er bezeichnete ursprünglich die Rechtsprechung der örtlichen Landesherren im Gegensatz bzw. als Ergänzung des kaiserlichen oder päpstlichen gesetzten (heute: gedruckten) Rechts.


Aufgeklärte Betrachtung

Equity kann heute im Rechtsstaat Deutschland mit einem unparteiischen Schlichterspruch verglichen werden. Die Rolle des deutschen Gewaltmonopols, das im Einzelfall für die Verfassungsmäßigkeit des Schlichterspruchs sorgt, übernimmt im anglo-amerikanischen Rechtsraum der herrschenden Equity-Rechtslehre im Streitfall das Völkerrecht mit seinen internationalen Gerichtshöfen. Solange ein Staat den Internationalen Strafgerichtshof also nicht anerkennt, kann dieser Staat weiterhin menschlich (nicht göttlich bzw. karmisch!!!) ungestraft völkerrechtliche Verbrechen begehen ...


Nationale Equity-Prinzipien

Siehe auch

International.png Den Begriff equity im weltweiten juristischen Web finden (equity in Deutsch)
Us flag.png Den Begriff equity im Vereinigten Staaten juristischen Web finden
Uk flag.png Den Begriff equity im juristischen Web des Vereinigten Königreiches finden
Ca flag.png Den Begriff equity im Kanadische juristischen Web finden
Au flag.png Den Begriff equity im Australian juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff equity im französischen juristischen Web finden (equity in Deutsch)

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