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Atlas

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Im griechischen Mythos war ‚Atlas‘ der Vater der ‚Pleiaden‘ und der ‚Hesperiden‘. Somit stellte ‚Atlas‘ den naturreligiösen, polytheistischen Urvater (= Titan) dar. Er war ein prähellenischer (= vorgriechischer) Erdgott. Dieser Gott sollte gemäß der Vorstellungswelt unserer Vorfahren das ganze Himmelsgewölbe tragen. Es war wohl der männlich-visionäre Beginn des griechischen Patriarchats. Der altgriechische Baukult nannte die männlichen Figuren, die das Dachgebälk trugen, ‚Atlanten‘. Die entsprechenden weiblichen Säulenfiguren hießen ‚Karyatiden‘. Das hohe (Götter-)Gebirge in Marokko auf dem afrikanischen Kontinent heißt bis heute Atlas. Einzelne Atlasgipfel sind über 4000 Meter hoch, d.h. höher als der griechische 'Olymp'.

Die weiblichen Säulenfiguren wurden nach der griechischen Tempelstadt ‚Karyae‘ benannt, wo die Göttin ‚Artemis Karyatis‘ verehrt wurde. Die sieben (7) Priesterinnen des mutterrechtlichen Gerichtskultes wurden auch die „Sieben Säulen der Weisheit“ (--> Zikkurat) genannt. Im Alten Testament in den Sprichwörtern, einer Sammlung von Weisheitslehren, heißt es dazu: „Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen. Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und schon ihren Tisch gedeckt. Sie hat ihre Mägde ausgesandt und lädt ein auf der Höhe der Stadtburg: Wer unerfahren ist, kehre hier ein.“ Die steinerne Darstellung der sieben Priesterinnen der Sterndeutung und des Jahreslaufs gemäß dem Stand der ‚Pleiaden‘ am Abendhimmel stammt aus der Steinzeit, als Menhire (Steinformationen) im Tempelbezirk die richtige Ritualposition für die sieben Priesterinnen markierten und damit eine erste, für alle öffentlich sichtbare religiöse Ordnung schafften.

Karien bzw. Caria war ursprünglich eine persische Provinz in der heutigen Südwesttürkei. In der Antike war es das Zentrum der Handelsschifffahrt. Die Urbevölkerung der „Karier“ war nicht von indogermanischer Abstammung. Wahrscheinlich stammten sie von den Kimmeriern ab, die etwa im achten vorchristlichen Jahrhundert vor den wilden, nomadischen Skythen über den Kaukasus nach Kleinasien geflüchtet sind. Die ursprüngliche Heimat der Kimmerier war wohl die Nordküste des Schwarzen Meeres („Amazonenmeer“). Das Volk der Kimmerier könnte daher schon zur Sprachgruppe der Turkvölker gehört haben, wie die späteren (Krim-)Tataren.

Mit dem Fachbegriff ‚Kimm‘, ‚Kimme‘ oder ‚Kimmung‘ bezeichnen heute noch vereinzelt Seemänner die Trennlinie zwischen Meer und Himmel (vergleiche: Empfängerhorizont). Die Kimmtiefe ist der gemessene Winkel zwischen der Kimme und dem wahren Horizont, d.h. der Ebene, die senkrecht zur Lotrichtung steht und durch den beobachtenden Schiffer geht. Ob der alte Fachbegriff ursprünglich von den Kimmeriern stammt, ist nicht überliefert.

An diesen beiden antiken Integrationsbeispielen aus dem heutigen Marokko und der heutigen Türkei werden die griechisch-philosophischen Methoden der Sozialisierung fremder Völker und ihrer Götter deutlich. Nach dem offensichtlichen Scheitern der Israelischen Bundesordnung hat es das neu entstandene Christentum bei der Integration ähnlich gemacht (Beispiele: Michaelskirchen). In den modernen aufgeklärten Zeiten der Menschheit kann diese bewährte Methode über das Geschichtenerzählen („storytelling“) mit Hilfe der unabhängigen Medien immer noch funktionieren. Für die drei (3!) monotheistischen Weltreligionen stellt dies jedoch eine große innermoralische Herausforderung dar. Ihre „Innere Schulreform“ wird dadurch angestoßen und gefördert. Der Begriff ‚Atlas‘ wird in der deutschen Sprache heute für ein gebundenes Geographiebuch verwendet, das Weltkarten als kartografische Abbildungen enthält.

'Atalanta' war der Name einer mythischen Amazonenkriegerin, die es ja vielleicht im phönizischen Afrika tatsächlich gegeben hat. Und der alte Berggott 'Atlas' kann vielleicht mit dem indischen Gott 'Vishnu' verglichen werden, der als Erdgott einst in der Gestalt einer Schildkröte vorgestellt wurde. Junge Schildkröten kommen ja lebend direkt aus der Erde gekrabbelt. Dass die Schildkrötenmutter ihre Eier vorher bei Nacht in die warme Erde eingegraben hatte, wussten die Menschen früher ja noch nicht. Schildkröten benötigen keinerlei sichere Elternbindung, um auf der Erde überleben zu können ...


Siehe auch

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