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Angevinisches Reich

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Das „Angevinische Reich“ war ein kurzlebiges Königreich um die nordwestfranzösische Stadt Angers, das die drei Könige Heinrich II. (1154 – 1189), Richard I. Löwenherz (1189 – 1199) und Johann ohne Land (1199 – 1204) hatte. Dem Krieg mit Frankreich verdanken die Briten ihre „Magna Charta libertatum“ zur Beschränkung der königlich-absolutistischen Macht von England ab 1215. Das „Angevinische Reich“ verband einst Frankreich mit England, denn Heinrich II. (1133 – 1189) war seit 1154 König von England geworden. Er war der Sohn der deutschen Königswitwe, die in zweiter Ehe mit dem Grafen von Anjou-Plantagenet verheiratet war. So kam die Dynastie Anjou-Plantagenet vorübergehend an westeuropäische Macht, denn Heinrich erbte den väterlichen Besitz auf dem europäischen Kontinent. Die Stadt Angers war die Hauptstadt der seit dem 10. Jahrhundert selbständigen Grafschaft Anjou. Sie bekam im 13. Jahrhundert eine eigene Universität.

Nach der Rückeroberung der Grafschaft Anjou durch den französischen König Philipp II. August (1165 – 1223) mit Unterstützung der schwäbischen Staufer unter Friedrich II. (1194 – 1250) wurde Anjou ein römisch-rechtliches Lehen und 1297 Herzogtum. Durch weitere Lehensverbindungen bildete sich die europäische Dynastie Anjou-Neapel-Sizilien heraus, die für Heiratskandidaten als „Sprungbrett“ für dynastischen Aufstieg in Europa galt. Nach der erfolgreichen nationalen Rettungsaktion von Jeanne d'Arc und ihrem männlichen Gefolge ab 1429 bis 1431 fiel Anjou im Jahr 1480 an die französische Krone zurück und der Herzogtitel wurde nur noch französischen Prinzen verliehen (vergleiche: „Prince of Wales“). Die blindwütige deutsch-französische "Erbfeindschaft" nahm ihren schrecklichen rechtshistorischen Verlauf ...


Siehe auch

Eu flag.png Den Begriff "Angevinisches Reich" im juristischen Web der Europäischen Union finden
De flag.png Den Begriff "Angevinisches Reich" im deutschen juristischen Web finden