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Alleinerbe (de)

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Rechtshistorische und religionsphilosophische Betrachtungen

Im Römischen Recht und in seiner vorherrschenden lateinischen Rechtssprache wurde das Gesamt- bzw. Alleinerbe, das an den einzigen rechtsfähigen Sohn eines männlichen Familienvorstands nach dessen Tod aufgrund des Römischen Bürgerrechts fiel, „heres ex asse“ genannt. Der Rechtsbegriff „heres“ bedeutet Erbe und leitet sich vom Namen der römischen Göttin Hera ab. Sie war die Ehefrau von Zeus/Jupiter, dem griechisch-römischen Vatergott. Die Begriffsentwicklung weist auf eine ehemals matrilineare Erbfolge in Latium hin.

Der lateinische Rechtsbegriff „as“ bezeichnete das Ganze, die Einheit, und meinte damit eine (Zahlen-)Einheit aus zwölf Teilen (Beispiele: 12 Sternbilder, 12 Monate, 12 Tagesstunden, 12 Israelitische Stämme, Römisches Zahlensystem, 12 Sterne auf der EU-Flagge, 12 Bücher im Deutschen Sozialrecht). Die Einheit „As“ wurde als „as librarius“ zur antiken Währung, die als pfundschwerer Kupferbarren den Tauschhandel erleichterte. Das „As“ war somit eine frühe Metallwährung im Mittelmeerraum während der Bronzezeit – vor der Erfindung des Münzgeldes.

Als „Asen“ wurde die altnordische Götterfamilie unter der Führung des Vatergottes Odin bezeichnet. Diese Götter waren aus „Asien“ nach Europa eingewandert. Asien bedeutet ganz einfach „Land der Asen“. Das nordische Wort für Gott war einst „Ass“. Es bezeichnete die von Asien eingewanderten, fremden indogermanischen Götter quasi als eine neue Göttergattung in Europa. Entsprechend führte die Einwanderung der Gotenstämme aus Asien Jahrhunderte später zum Göttergattungsbegriff Gott.

Die alte Macht des „Ass“ hat sich in der Spielkarte „As“, z.B. beim Skat, verewigt. Die Bedeutung des lateinischen Rechtsbegriffs „as“ und die indische Abstammung des uralten Göttergeschlechts der „Asen“ lässt heute folgende formallogische Rechtsauslegung zu:

Die „Asen“ stellten schamanistische Götter der Menschengattung dar, die über die ganze Natur einschließlich der Menschheit herrschten (= All-Einigkeit). Ihre „Rechtshandlungen“ wurden von den Schamanenpriesterinnen und –priestern unmittelbar, d.h. seherisch als ‚vis maior‘ wahrgenommen. Eine denkerische Deutung der Naturphänomene, d.h. eine Naturphilosophie oder Naturwissenschaft war somit gar nicht notwendig bzw. theologisch verboten. Aus diesem Grund musste die Thora der berauschten bzw. schlafwandelnden Menschheit den schriftlichen Gesetzesauftrag erteilen, sich die Erde untertan zu machen ...

Siehe auch

De flag.png Den Begriff Alleinerbe im deutschen juristischen Web finden