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Albanisch-Orthodoxe Kirche

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Die relativ junge Albanisch-Orthodoxe Kirche hatte einen schwierigen Start. Denn zwischen 1967, als diese Kirche offiziell gerade 30 Jahre alt war, und dem deutschen Wiedervereinigungsjahr 1990 war Albanien ein atheistischer Staat, der religiöse Betätigungen seiner Staatsbürgerinnen und Staatsbürger strafrechtlich verfolgte. Nach dem Mauerfall in Deutschland wurde im Jahr 1990 das albanische Religionsverbot wieder aufgehoben. In Albanien leben sowohl römisch-katholische als auch orthodoxe Christen sowie zahlreiche Muslime.


Rechtshistorische Betrachtung

Die heutigen Albanerinnen und Albaner als Volk entstanden aus illyrisch-thrakischen (indogermanischen) Stammesansiedlungen in der Antike. Seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus waren die Stammesgebiete „Illyrien“ (Illyricum) und „Thrakien“ (Thracia) Teile des Römischen Reiches. Im Jahr 391 n. Chr. wurden dann die heidnischen, meist matriarchalen Kultspiele (vergleiche: Palladium) verboten, denn das Christentum wurde zur Staatsreligion des Römischen Reiches erhoben. Vier Jahre später musste dieses Reich zur besseren Verwaltung geteilt werden. Albanien fiel an das Oströmische Reich, das in der Folge vom orthodox-kaiserlichen Christenzentrum Byzanz bzw. Konstantinopel juristisch mitverwaltet wurde. Dank der Lage am Mittelmeer und der Grenzlage zwischen dem Weströmischen und dem Oströmischen Reich konnten die Albanerinnen trotz zahlreicher wechselnder Fremdherrschaften ihren eigenständigen Volkscharakter und ihre Muttersprache ‚Albanisch‘ (= „Gegisch“ und „Toskisch“) erhalten und weiterentwickeln. Die eigenständige Albanisch-Orthodoxe Kirche entstand erst 1922 unter einem Erzbischof von Tirana. Im Jahr 1937 wurde diese Kirche als „autokephal“ anerkannt.


Siehe auch

International.png Den Begriff "Albanisch-Orthodoxe Kirche" im weltweiten juristischen Web finden