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Abraham Lincoln

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Abraham Lincoln hielt am 19.11.1863 in Gettysburg zur Einweihung eines Ehrenfriedhofs für die gefallenen Soldaten des Sezessionskrieges, d.h. des Bürgerkrieges zwischen Nord- und Südstaaten, eine Rede, in der er den Rechtsbegriff Demokratie erklärte:

Vor 87 Jahren brachten unsere Väter auf diesem Kontinent eine neue Nation hervor, in Freiheit empfangen und dem Gedanken geweiht, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.

Jetzt führen wir einen großen Bürgerkrieg, der zeigen soll, ob diese Nation oder irgendeine Nation überhaupt, die so empfangen und solchem Gedanken geweiht wurde, lange bestehen kann. Wir haben uns hier versammelt auf einem großen Schlachtfeld jenes Krieges. Wir wollen einen Teil jenes Schlachtfeldes als letzten Ruheplatz für die Kämpfer weihen, die hier ihr Leben hingaben, damit diese Nation leben kann. Uns aber gebührt und geziemt es, dies zu tun.

Aber in einem weiteren Sinne können wir diesen Boden nicht weihen, nicht heiligen, nicht segnen. Die tapferen Männer, die lebenden und die toten, die hier gekämpft haben, haben ihn geheiligt, weit über das hinaus, was unsere Kraft hinzutun und wegnehmen kann. Was wir hier sagen, wird die Welt wenig beachten, noch lange in Erinnerung behalten; aber was jene taten, kann sie nie vergessen. Wir, die Lebenden, werden hier vielmehr dem unvollendeten Werk geweiht, das die Kämpfer bisher so tapfer gefördert haben. Wir werden hier geweiht der großen Aufgabe, die uns noch bleibt, dass wir von diesen verehrten Toten eine größere Hingabe an die Sache lernen, der sie das letzte, volle Maß ihrer Hingebung opferten, damit wir hier den festen Entschluss fassen, dass diese Toten nicht vergebens gestorben sein sollen; dass diese Nation unter Gott eine neue Geburt der Freiheit erleben soll und dass die Herrschaft des Volkes durch das Volk und für das Volk nicht von der Erde verschwinde.[1]


Im Jahr 1865 wurden die Sklaven praktisch befreit, 1868 folgte die rechtliche Befreiung und 1870 die politische Gleichstellung der ehemaligen Sklavinnen und Sklaven. Jedoch herrschte weiterhin eine Rassentrennung in Weiße und Schwarze.

Abraham Lincoln wurde am 14.04.1865 ermordet.


Rechtshistorische Betrachtung

Der Familienname des amerikanischen Sklavenbefreiers hat einen englisch-römischen Ursprung. Das ehemalige römische Heerlager ‚lindum colonia‘ in England, westlich der heutigen Stadt Manchester, wurde nach Abzug der Legionen im dritten Jahrhundert nach Christus ein Altersruhesitz für römische Veteranen. Das Römische Recht wurde so zum „Stadtrecht“. Die römische Baukunst ist am sehr frühen Kanalsystem der Stadt zu erkennen. Die Stadt wurde befestigt und bekam den Namen Lincoln. Unter der normannischen Regierung von Wilhelm I., dem Eroberer (1066 – 1087), wurde das Stadtschloss „Lincoln Castle“ erbaut.

Im Jahr 1072 erhielt die erfolgreiche Handelsstadt von der Römisch-katholischen Weltkirche den Status eines Bischofssitzes. Die Kathedrale von Lincoln stammt teilweise noch aus dieser Missionszeit des Christentums in England. Heiliggesprochen wurde Bischof Hugo („Hugh of Avalon“) für den Wiederaufbau der Bischofskirche nach dem Erdbeben von 1185. Sein Grabmal machte Lincoln zum Pilgerort.


Fußnoten

  1. Deutsche Übersetzung entnommen aus den Geschichtlichen Quellenheften mit Überblick, Die Welt im Wandel, Heft 9, Nationalismus und Demokratie im Werden 1850 – 1890, S. 45/46, Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt, Berlin, München, 2. Auflage 1971


Siehe auch

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