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Abraham

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Inhaltsverzeichnis

Sprachphilosophische Betrachtung

Der biblische Männername ‚Abraham‘ soll auf Hebräisch ‚Vater Brahm‘ bedeuten. Bekanntlich besteht die Hebräische Schrift nur aus Konsonanten. Die Vokale zwischen den Mitlauten wurden gewohnheitsrechtlich weitergegeben. Die richtige Aussprache von alten hebräischen Schriftwörtern, die schon sehr lange nicht mehr gesprochen wurden, kann daher nicht mehr rechtssicher festgestellt werden.

Der indische Gott ‚Brahma‘ ist derjenige patriarchalische Gott des sogenannten Brahmanismus, der die alte naturrechtliche Matriarchin Asiens um etwa 1000 v. Chr. religionsrechtlich abgelöst hat. Die brahmanische Ehe wurde allmählich von der rechtspraktischen matrilinearen Erbfolge auf die patrilineare Erbfolge umgestellt. Die Brahmanen rechtfertigten ihre Rechtslehre der ausschließlichen Verehrung der männlichen Vorfahren durch endlose Erzeugerchroniken, wie sie auch im Buch ‚Genesis‘ des Alten Testaments zu finden sind. Dass ‚Abraham‘ also ein in den semitischen Sprachraum eingewanderter oder fiktiv übernommener Brahmane war, drängt sich sprachlogisch geradezu auf. Gemäß ‚Genesis 12‘ waren Abraham und seine Familie aus dem Stadtstaat ‚Ur‘ im heutigen Irak nach Kanaan aus- bzw. eingewandert. Abrahams Muttersprache kann daher nicht Hebräisch gewesen sein. Die auf Hebräisch überlieferten Geschichten über diesen sicherlich sehr beeindruckenden ausländischen Priester oder Missionar führten wohl später zur Namensgebung Abraham.

Nach dieser Theorie bildete sich die neue Religion des Judentums durch eine regionale Synthese aus polytheistischem, nur patrilinear vererbendem Brahmanentum und monotheistischem Pharaonen- bzw. Philosophenkönigtum. Sowohl der indisch-nationale Brahmanismus als auch das ägyptisch-nationale Kaisertum lebten parallel zum neuen inter-nationalen Judentum jahrhundertelang weiter. Erst durch das freiwillige Selbstopfer des illegitimen (= kein Rechtssubjekt im Talmudischen Recht!!!) judäischen Hohepriestersohnes ‚Jesus‘ schaffte es der Monotheismus, die völkervernichtende Aggression der (un)menschlichen Nationen = Nationalismus dank des freien Willens zum Blutzeugenstand religionsrechtlich zu überwinden. Diese halbgöttliche, innere Wahrheit ist die Kernbotschaft des Christentums im Neuen Testament. Sie kann den göttlichen Geist mit der irdischen Materie nachhaltig verbinden und macht den Menschen dadurch vom bloßen Säugetier zum humanen Menschen


Religionsphilosophische Betrachtung

Vom gemeinsamen Stammvater aller Monotheisten ‚Abraham‘ gibt es im Koran die inspirierte Sure 14. Dort heißt es in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt: „Dann sprach Abraham: O Herr, mache diese Ansiedelung zur Friedensstätte, und lass es fern sein, dass ich und meine Kinder Götzen dienen. O Herr, viele haben sie irregeleitet von den Menschen. Wer mir folgt, er ist der Meinen, und wer mir trotzt, wahrlich, du bist allverzeihend und allbarmherzig. Herr unser, ich ließ von meinen Nachkommen in einer saatlosen Wüste wohnen, neben dem heiligen Haus; Herr unser, dass sie das Gebet verrichten. So mache die Herzen der Menschen sich ihnen zuneigen, und versorge sie mit Früchten, auf dass sie dankbar sein. Herr, unser, du kennst, was wir verbergen und was wir kundtun; nichts ist Gott verborgen auf Erden, nichts im Himmel. Preis Gott, der mir in meinem Alter Ismael gegeben und Isaak. Wahrlich, mein Herr ist Hörer des Gebets. O Herr, mache mich zum Verrichter des Gebets und die von meinen Nachkommen, und erhöre, Herr unser, mein Gebet. Herr unser, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tag, an dem die Abrechnung aufgestellt wird.“[1]

Die Namensnennung beider Söhne ‚Ismael‘ und ‚Isaak‘, geboren von der Mutter 'Sara', kann als religionsrechtliche Anerkennung der nichtmuslimischen Nachkommen ‚Isaaks‘ gelten, die in jüdischen oder christlichen Gemeinden als monotheistisch Gläubige leben. Die Beurteilung der jeweiligen individuellen Rechtgläubigkeit muss in beiden Religionsgruppen den jeweiligen Geistlichen überlassen bleiben. Muslimische Geistliche können – rechtslogischerweise – die Rechtgläubigkeit von Jüdinnen und Juden sowie von Christinnen und Christen nicht beurteilen. Ein allgemeiner Antijudaismus und die Christenverfolgung sind demnach Verbrechen gegen die Shari’a. Antijudaismus und Christenverfolgung im Islam können daher durch verständiges Lesen des Korans als Apostasie erkannt werden.


Fußnoten

  1. Der Koran, 14. Sura von Abraham Friede über Ihn, Verse 38 – 42, Komet Verlag, Frechen 2000

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Siehe auch

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