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Äquivalenzkausalität (de)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Deutschland > Öffentliches Recht > Strafrecht > Kausalität
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Die sogenannte Äquivalenzkausalität stellt im deutschen Strafrecht eine notwendige Bedingung für die Strafbarkeit dar.

Die Äquivalenztheorie über Kausalität wird auch Bedingungstheorie genannt. Sie gilt im deutschen Strafrecht und macht jede Person oder Handlung, die zum Eintritt des untersuchten Taterfolgs einen Beitrag geleistet hat, zur (kausalen) Ursache. Deshalb kann eine Tötung von Menschen mit Schusswaffen die Ermittler im Einzelfall bis zu den Waffenherstellern führen. Die Kausalkette der Äquivalenztheorie ist potentiell grenzenlos.

Deshalb muss die Äquivalenztheorie bei der Prüfung der objektiven Zurechnung durch die sogenannte „condicio sine qua non“-Formel und/oder die Formel von der gesetzmäßigen Bedingung ergänzt werden. Beide Prüfmethoden führen bei richtiger Anwendung zu den gleichen Kausalitätsergebnissen.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Äquivalenzkausalität im deutschen juristischen Web finden