Zwölftafelgesetze
aus Jurispedia, das gemainsame Recht
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Durch die Zwölftafelgesetze wurde die Stadt Rom nach der Vertreibung des etruskischen Königs republikanisch gemäß der damals populären griechischen Rechtsphilosophie. Die Gesetze wurden zunächst in zehn Tafeln aus Elfenbein eingraviert und auf dem Marktplatz von Rom aufgestellt. Später kamen noch zwei Tafeln hinzu. Danach blieben es wohl zwölf Tafeln, wie uns der Name der Gesetze bis heute überliefert. Nach der Veröffentlichung der Tafeln konnten die römischen Juristen jeweils nach diesen Gesetzen in der Stadt Rom und in den römischen Reichsgebieten für Recht und Ordnung sorgen.
Die republikanische Gesetzgebung hatte den Zweck, die Bürger vor der Willkür des Adels zu schützen. Traditionell hatten Adel und Priesterschaft die Rechtsprechung in der Hand. Sie hielten Gerichtsprozesse stets geheim ab. Durch die Veröffentlichung auf dem Marktplatz von Rom sollte Rechtssicherheit für alle Bürger hergestellt werden. Die Entstehungszeit dieser ersten „bürgerlichen“ römischen Gesetze wird auf das Jahr 450 v. Chr. datiert.
Siehe auch
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Den Begriff Zwölftafelgesetz im deutschen juristischen Web finden
- Römisches Recht


