Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 3.498 in ständiger Konstruktion …

Zwölftafelgesetze

aus Jurispedia, das gemainsame Recht

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das Völkerrecht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen…
Suche im Völkerrecht Bild:20px-International.png
Google Custom Search

Hauptseite > Römisches Recht

Durch die Zwölftafelgesetze wurde die Stadt Rom nach der Vertreibung des etruskischen Königs republikanisch gemäß der damals populären griechischen Rechtsphilosophie. Die Gesetze wurden zunächst in zehn Tafeln aus Elfenbein eingraviert und auf dem Marktplatz von Rom aufgestellt. Später kamen noch zwei Tafeln hinzu. Danach blieben es wohl zwölf Tafeln, wie uns der Name der Gesetze bis heute überliefert. Nach der Veröffentlichung der Tafeln konnten die römischen Juristen jeweils nach diesen Gesetzen in der Stadt Rom und in den römischen Reichsgebieten für Recht und Ordnung sorgen.

Die republikanische Gesetzgebung hatte den Zweck, die Bürger vor der Willkür des Adels zu schützen. Traditionell hatten Adel und Priesterschaft die Rechtsprechung in der Hand. Sie hielten Gerichtsprozesse stets geheim ab. Durch die Veröffentlichung auf dem Marktplatz von Rom sollte Rechtssicherheit für alle Bürger hergestellt werden. Die Entstehungszeit dieser ersten „bürgerlichen“ römischen Gesetze wird auf das Jahr 450 v. Chr. datiert.

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge