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Militärischer Oberbefehl

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Der militärische Oberbefehlshaber eines Heeres, einer Flotte oder einer Luftwaffe ist sozusagen der Stratege für mögliche Kriegskunst. Das "Schmiermittel" heißt Sold.


Inhaltsverzeichnis

Beispiele


Rechtshistorische Betrachtung

Schon im antiken Griechenland war das Strategenamt (strategoí) von lebensentscheidender Bedeutung. Ein berühmter Stratege der Antike war Perikles, der Führer der griechischen Demokraten im 5. Jahrhundert vor Christus. Die Aufgaben der altgriechischen Strategen waren:

Aufgrund dieser Aufgabenfülle ließen sich einmal gewählte ‚strategoi‘ in den meisten Fällen nicht mehr absetzen ...


Verfassungsgeschichtliche Betrachtung

Zwischen 1871 und 1918 war der Deutsche Kaiser der national-militärische Oberbefehlshaber aller Deutschen. Zwischen 1919 und 1945 hatte diese Funktion der Deutsche Reichspräsident. Die einschlägigen verfassungsrechtlichen Artikel lauteten so:

Art. 11 der Verfassung des Deutschen Reiches von 1871: Das Präsidium des Bundes steht dem Könige von Preußen zu, welcher den Namen Deutscher Kaiser führt. Der Kaiser hat das Reich völkerrechtlich zu vertreten, im Namen des Reiches Krieg zu erklären und Frieden zu schließen, Bündnisse und andere Verträge mit fremden Staaten einzugehen, Gesandte zu beglaubigen und zu empfangen. Zur Erklärung des Krieges im Namen des Reichs ist die Zustimmung des Bundesrats erforderlich, es sei denn, dass ein Angriff auf das Bundesgebiet oder dessen Küsten erfolgt.

Art. 43 der Verfassung des Deutschen Reiches von 1919: Das Amt des Reichspräsidenten dauert sieben Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Vor Ablauf der Frist kann der Reichspräsident auf Antrag des Reichstags durch Volksabstimmung abgesetzt werden. Der Beschluss des Reichstags erfordert Zweidrittelmehrheit. Durch den Beschluss ist der Reichspräsident an der ferneren Ausübung des Amtes verhindert. Die Ablehnung der Absetzung durch die Volksabstimmung gilt als neue Wahl und hat die Auflösung des Reichstags zur Folge. Der Reichspräsident kann ohne Zustimmung des Reichstags nicht strafrechtlich verfolgt werden. Kriegserklärung und Friedensschluss erfolgen durch Reichsgesetz. Bündnisse und Verträge mit fremden Staaten, die sich auf Gegenstände der Reichsgesetzgebung beziehen, bedürfen der Zustimmung des Reichstags.

Art. 47 der Verfassung des Deutschen Reiches von 1919: Der Reichspräsident hat den Oberbefehl über die gesamte Wehrmacht des Reichs.


Siehe auch

International.png Den Begriff "militärischer Oberbefehl" im weltweiten juristischen Web finden