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Koreakrieg

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Als Folge des Zweiten Weltkrieges bildete sich auf dem Staatsgebiet des koreanischen Volkes eine politische Systemgrenze heraus, die - wie in Deutschland bis 1989 - den Kommunismus vom Kapitalismus militärisch trennt.

Korea war zwischen 1910 und 1945 vom Japanischen Kaiserreich besetzt gewesen. Da Japan und seine ebenfalls „göttlich“ geführten, faschistischen Verbündeten Italien und Deutschland im Zweiten Weltkrieg besiegt wurden, teilten die Siegermächte Sowjetunion und die U.S.A. im Jahr 1948 Korea in zwei Zonen. Die Trennlinie verläuft bis heute etwa am 38. Breitengrad entlang. Nordkorea ist kommunistisch, Südkorea betreibt Marktwirtschaft.

Im Jahr 1950 kam es zum sogenannten Koreakrieg durch einen Angriff des kommunistischen Nordens. Drei Jahre später waren Millionen von Menschen tot und die Waffengegner schlossen am 27. Juli 1953 einen Waffenstillstand aus Vernunft. Nach der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 als „Rückschlagseffekt“ des friedlichen Mauerfalls in Deutschland verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der „Demokratischen Volksrepublik Nordkorea“ dramatisch. Nun ist die Volksrepublik China der wichtigste Handelspartner Nordkoreas. Die zuvor fast undurchlässige gemeinsame Staatsgrenze bekam aus humanitären Gründen inoffizielle Durchgänge und ließ Hungerflüchtlinge ins Land. Zahlreiche Nordkoreanerinnen und Nordkoreaner konnten über China nach Südkorea auswandern. Ähnliche Flüchtlingsbewegungen in geringerer Zahl waren zwischen dem Berliner Mauerbau und dem Mauerfall auch aus der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik zu beobachten.

Durch die Schieflage des Geschlechterverhältnisses in Asien zum Nachteil der Frauen werden Nordkoreanerinnen zunehmend Opfer von Menschenhändlern und enden als Haussklavinnen oder Prostituierte in China. Nur wenigen dieser Frauen gelingt die Flucht nach Südkorea.


Rechtshistorische und rechtsphilosophische Betrachtungen

„Altai“ heißt das Grenzgebirge und Grenzland zwischen China, der Mongolei und Russland. Durch die kriegerischen Reichskämpfe in Asien, die die zahlreichen Chinesischen Kaiser - auch mongolischer Abstammung – immer wieder für ihren Machterhalt unternehmen mussten, wurden die sesshaften Ureinwohner aus dem „Altai“ vertrieben. Die Türkvölker, vor allem die Osmanen, stammen nachweislich von dort.

Im völkischen Nationenbildungsprozess zwischen Chinesen, Mongolen und Russen unterlagen einst die Türkvölker. Erst am Rand und mit absichtsloser Hilfe von Europa gelang es der Osmanischen Dynastie unter der Staatsreligion Islam die türkische Nation auszubilden. Dank „Atatürk“ kann sie auch im Zeitalter der Europäischen Aufklärung als Republik Türkei fortbestehen.

Türksprachengruppen ohne Staatsreligion haben bei ihrer Nationenbildung mehr Probleme. Nur wenige Sprachforscher wissen, dass die koreanische Sprache mit den Türksprachen grammatikalisch verwandt ist. Das koreanische Volk stammt ursprünglich von den Tungusen aus Zentralasien ab. Die überlebenden Tungusen sind heute Russen und leben in Sibirien. Die Entdeckung der Sprachverwandtschaft hat zu einem Wörterbuch mit gleichlautenden türkischen und koreanischen Worten geführt („Kore DelindeTürktsche ile Müschterek Unsurlar“, 1952). Das Fehlen einer koreanischen Staatsreligion hat nach dem Koreakrieg – wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg – zur Zweiteilung des Staates in eine kommunistische und eine kapitalistische Variante geführt. Eine friedliche staatsbürgerliche Wiedervereinigung kann durch die weltpolitische Annäherung der beiden Wirtschaftsideologien der Menschheit – selbstlos? - unterstützt werden.


Siehe auch

International.png Den Begriff Koreakrieg im internationalen juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff Koreakrieg im deutschen juristischen Web finden
At flag.png Den Begriff Koreakrieg im österreichischen juristischen Web finden
Ch flag.png Den Begriff Koreakrieg im schweizerischen juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff "guerre de Corée" im französischen juristischen Web finden ("guerre de Corée" in Deutsch)

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