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Kinetographie

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Das zusammengesetze Wort 'Kinetographie' bezeichnet eine Tanzschrift, die bestimmte Bewegungen mit bestimmten Begriffen wie bei einer Sprache fest verbindet. So entsteht ein relativ verständlicher Ausdruckstanz wie die "Eurythmie" nach Rudolf Steiner (1861 - 1925).


Inhaltsverzeichnis

Rechtshistorische Betrachtung

Der ungarische Tanzpädagoge Rudolf von Laban (1879 - 1958) aus Preßburg (= Bratislava) war von 1930 bis 1934 Ballettmeister an der Berliner Staatsoper. Seit 1938 im britischen Exil entwickelte er den sprechenden Ausdruckstanz als 'Kinetographie'. Er verfasste zahlreiche Bücher.


Rechtsphilosophische Betrachtung

„Anmut ist eine bewegliche Schönheit; eine Schönheit nämlich, die an ihrem Subjekte zufällig entstehen und eben so aufhören kann.“[1] Architektonische Schönheit ist bei Schiller die Schönheit des Körperbaues im weiteren Sinne. Sie umfasst sowohl den Körper als auch die rein durch Naturkräfte – also nicht durch moralische Kräfte des sich bewegenden Subjekts – bestimmte Anmut. „Die architektonische Schönheit der menschlichen Bildung muss von der technischen Vollkommenheit derselben wohl unterschieden werden.“ [2] Die technische Vollkommenheit des Menschen ist bei Schiller ein geistiges Ideal, d.h. das rein abstrakte Bild Gottes: „Die Technik der menschlichen Gestalt ist allerdings ein Ausdruck seiner Bestimmung, und als ein solcher darf und soll sie uns mit Achtung erfüllen. Aber diese Technik wird nicht dem Sinn, sondern dem Verstande vorgestellt; sie kann nur gedacht werden, nicht erscheinen. Die architektonische Schönheit hingegen kann nie ein Ausdruck seiner Bestimmung sein, da sie sich an ein ganz anderes Vermögen wendet, als dasjenige ist, welches über jene Bestimmung zu entscheiden hat. Die architektonische Schönheit des Menschen ist also, auf die Art, wie ich eben erwähnte, der sinnliche Ausdruck eines Vernunftbegriffs; aber sie ist es in keinem andern Sinne und mit keinem größern Rechte, als überhaupt jede schöne Bildung der Natur. Dem Grade nach übertrifft sie zwar alle anderen Schönheiten, aber der Art nach stehet sie in der nämlichen Reihe mit derselben, da auch sie von ihrem Subjekte nichts, als was sinnlich ist, offenbart, und erst in der Vorstellung eine übersinnliche Bedeutung empfängt.“ [3]


Fußnoten

  1. Friedrich Schiller (ausgebildeter Arzt und praktizierender Dichter), Über Anmut und Würde, Zeitschrift Neue Thalia 2/1793
  2. Friedrich Schiller, Über Anmut und Würde, Zeitschrift Neue Thalia 2/1793
  3. Friedrich Schiller, Über Anmut und Würde, Zeitschrift Neue Thalia 2/1793


Siehe auch

International.png Den Begriff Kinetographie im internationalen juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff Eurythmie im deutschen juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff Eurythmeum im deutschen juristischen Web finden
At flag.png Den Begriff Eurythmie im österreichischen juristischen Web finden
Ch flag.png Den Begriff Eurythmie im schweizerischen juristischen Web finden
Uk flag.png Den Begriff Rudolf Laban im juristischen Web des Vereinigten Königreiches finden