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Karlsbader Beschlüsse

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Die sogenannten „Karlsbader Beschlüsse“ waren eine Geheimabsprache aus dem Jahr 1819. In der reichsfreien Zeit Deutschlands zwischen 1806 (juristische Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation) und 1871 (Gründung des Deutschen Reichs) verbündeten sich zehn (10) feudalistische deutsche Staatenlenker mit dem habsburgisch-österreichischen Regierungschef Metternich gegen die eigenen Untertanen, die damals wie die Franzosen um mehr politische Mitbestimmung kämpfen wollten. Die „Karlsbader Beschlüsse“ stellen aus juristischer Sicht den obrigkeitsstaatlichen Vorläufer des deutschen Bundeszwanges dar. Folgende Zwänge wurden damals zwischen den deutschsprachigen Fürsten in Böhmen geheim verabredet:

Dieser erste, konservative Versuch zu einer deutschen Bundesstaatsbildung in der Mitte Europas endete mit den europaweiten Revolutionen im Jahr 1848. Damals fand die erste deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt …


Siehe auch

De flag.png Den Begriff "Karlsbader Beschlüsse" im deutschen juristischen Web finden
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