Jungfrausakrament
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Als "Heilige Jungfrau" nach christlichem, Kanonischem Recht gilt Maria, die Mutter von Jesus von Nazareth. Sie rettete durch ihre Person die kultische, naturreligiöse 'Mondjungfrau' in die moderne Zeit hinüber.
Am 13. Dezember „läutet“ jedes Jahr in Schweden das Fest der Heiligen Lucia, der „Lichterkönigin“, das kommende Weihnachtsfest ein. Gewohnheitsrechtlich wird „Lussibrud“ von einem jungen Mädchen dargestellt und die Buben der Familie singen einstudierte Lieder über die Schönheit und Bedeutung der Heiligen Jungfrau. Dieser Brauch ist ein christianisiertes Überbleibsel alter indogermanischer Fruchtbarkeitskulte. Der Kult führte und führt ana- bzw. formallogisch durch die (gespielte) Jungfrauenschwangerschaft und Geburt des göttlichen Sohnes zum Christentum hin.
Religionsphilosophische Betrachtungen
Die Heilige Lucia stellt die mittels Legenden christianisierte Form der „Mutter des Lichts“ des Volkes der Sabiner und Sabinerinnen dar. Ihr wertvoll ausgestatteter Tempel stand im 8. Jahrhundert vor Christus im heutigen Rom. Sie hieß damals dort Juno Lucina und war eine der Personifizierungen der latinischen dreieinigen Göttin.
Siehe auch
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