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Jesus von Nazareth, der Sohn der gläubigen Jüdin Maria, personifiziert als "Christus" (= gesalbter König der Judäer; offiziell nicht anerkannt) den Übermenschen bzw. Gottessohn, der durch seine rechtskräftige Existenz und Anerkennung die ganze Menschheit faktisch zu geistigen Kindern Gottes machen würde – nicht nur zu gläubigen Anhängern oder "ungläubigen" Andersdenkenden. Die Rechtskraft seiner Existenz als Mensch wurde rechtshistorisch durch die römische Volkszählung zu der Zeit kurz vor dem Ende von Marias Schwangerschaft und durch das weltbekannte Todesurteil nach Römischem öffentlichem Recht dokumentiert. Jesus von Nazareth hat als Mensch tatsächlich gelebt. Er ist keine mythische Figur wie die Königstochter 'Europa'.

Die Frage nach der Wahrheit des Christus treibt die Menschheit seit zweitausend (2000!!!) Jahren von einer Krise in die nächste. Christus selbst fordert das Entweder-Oder (als elektronische Suchfunktion: OR). Nach Lukas 12,49 sagte er: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“

Jesus von Nazareth war jedoch ein Mensch des gewaltlosen Widerstands. Das ist bekannt und kanonisch-rechtlich anerkannt. Deshalb kann er mit seiner Aussage logischerweise nur das innere Feuer im Menschen gemeint haben. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) hat - nachweisbar durch seine überlieferten Schriften – für Fieber das gleiche griechische Wort verwendet wie für Feuer. Gemäßigtes Fieber ist gut für kranke Menschen. Untertemperatur ist gefährlich. Seelische Untertemperatur zeigt an, dass sich keine Widerstandskräfte mehr im Menschen mobilisieren lassen. Wir nennen diesen Zustand heute Depression, wenn kein ausreichender Lebenswille mehr vorhanden ist. Der Mensch glaubt, hofft und liebt nichts mehr. Er will bzw. kann keine eigene Entscheidung mehr treffen.

Ein heilsames Fieber der Seele könnte nun die Krisis herbeiführen, die den betroffenen Menschen zwar in Angst vor dem Ausgang der Krise versetzt. Aber zugleich weckt das Heilfieber die Hoffnung auf den Sieg des Lebens. Dieses Entweder-Oder geht schließlich durch den einzelnen Menschen, durch die Familien und schließlich durch die ganze Menschheit hindurch – unter menschenrechtlicher Beachtung der Religionsfreiheit. Es ist die philosophische Freiheitsfrage, die zwischen formaler Logik und Logos eine (neuronale) Brücke bildet.


Inhaltsverzeichnis

Rechtsphilosophische Betrachtungen

Ob Jesus von Nazareth wirklich der letzte rechtmäßige Thronfolger aus der jüdischen Königsdynastie war, ist strittig. Nach dem damals in Galiläa herrschenden Römischen Recht kann diese Frage rückblickend zumindest aus juristischer Sicht verneint werden. Zur Thronfolge wäre eine rechtliche Anerkennung durch den herrschenden Kaiser notwendig gewesen.

Aber auch das Jüdische Provinzrecht, vertreten durch die Person des Hohepriesters Kajafas, verneinte vehement den Rechtsanspruch von Jesus auf den jüdischen Priesterkönigsthron im Tempel auf dem Tempelberg. Jesus besaß demnach zu Lebzeiten keinen durchsetzbaren Rechtsanspruch auf einen Königsthron in Israel.

Der feudalrechtlich herrschende Vasallenkönig von Galiläa Herodes Antipas (27 v. Chr. – 40 n. Chr.) hielt Jesus wegen seiner Gewaltlosigkeit für ungefährlich und wollte ihn am Leben lassen. Jedoch konnte oder wollte er das ungerechte Todesurteil damals nicht verhindern (siehe: Lukas 23,8-12; Bibel, Einheitsübersetzung).

Mit Jesu' Tod endete der judäische Blutadel (= Königtum) - nicht der Wissensadel -, denn Jesus von Nazareth hatte keine leiblichen Kinder gezeugt ...

Auf der Suche nach der historischen Wahrheit im Recht für Israel kann der einzelne Mensch (= Individuum) heute nur noch die normative Kraft des Faktischen zu Rate ziehen: Die tatsächliche (= wissenschaftliche) statistische Anzahl der Gläubigen weltweit kann heute täglich einen wichtigen Hinweis über Sein oder Nichtsein des Gottessohnes liefern. Diese statistische Norm stellt eine Art Demokratie durch glaubensfreie Wahl in spiritueller Dimension dar. Derzeit führt Jesus als Christus diesen ‚Wettbewerb’ noch an ...


Künstlerische Betrachtung

Wachet und betet mit mir! Meine Seele ist traurig bis an den Tod. Wachet und betet mit mir! Eure Augen sind voll Schlafes – könnt ihr nicht wachen? Ich gehe, euch mein Letztes zu geben – und ihr schlaft

Einsam stehe ich unter Schlafenden, einsam vollbringe ich das Werk meiner schwersten Stunde. Wachet und betet mit mir! Könnt ihr nicht wachen? Ihr alle seid in mir, aber in wem bin ich? Was wisst ihr von meiner Liebe, was wisst ihr vom Schmerz meiner Seele! O einsam! Einsam! Ich sterbe für euch – und ihr schlaft! Ihr schlaft![1]


Fußnoten

  1. Christian Morgenstern (1871 – 1914), freier Schriftsteller und Dichter, Gedicht „Der einsame Christus“; Christian Morgenstern wurde in München im Jahr der Deutschen Reichsgründung geboren und starb in Meran im Jahr des Kriegsausbruchs des Ersten Weltkriegs.



Siehe auch

International.png Den Begriff "Jesus von Nazareth" im weltweiten juristischen Web finden ("Jesus von Nazareth" in Deutsch)

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