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Gewaltenteilung (fr)

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Rechtsphilosophisch-naturwissenschaftliches Gleichnis

Alle bunten Farben der Natur und in der Kunst lassen sich durch Mischung aus drei Grundfarben erzeugen. Farbige Drucke entstehen durch das Übereinanderdrucken dreier Teilbilder in den Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan. Schwarz wird als zusätzliche Farbe für einen besseren Bildkontrast gedruckt. Die Trennung der bunten Farben der Druckvorlage in die drei Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan nennt der Druckfachmann Farbauszugstechnologie. In den Farbauszügen sind die Teilfarben als Schwarzweiß-Tonwertinformationen erfasst und gespeichert. Alle weiteren Maßnahmen zur Steuerung und Korrektur der Farben werden somit faktisch an Daten von Schwarzweißbildern ausgeführt.

Bei der Lichtfarbenmischung entstehen alle bunten Farben und auch Weiß, Grau und Schwarz aus den drei Filter- bzw. Projektionsgrundfarben Blau, Grün und Rot. Vom Sender „Bild“ gehen drei klar voneinander getrennte Teilinformationen aus, die getrennt datenverarbeitet werden können. Der naturgesetzmäßige Zusammenhang zwischen Licht- und Körperfarbenmischung ist gegensätzlich. Lichtfarben mischen sich additiv, Körperfarben dagegen subtraktiv, d.h. die vom Körper remittierte Reststrahlung des Beleuchtungslichtes bedingt die Farbwirkung der betrachteten Körperoberfläche. Die oben erwähnten Grundfarben der subtraktiven Farbmischung, d.h. die Buntdruckfarben sind Gelb, weil es Blau absorbiert, Magenta, weil es Grün absorbiert, und Cyan, weil es Rot absorbiert.

Die ideale Bildwiedergabe soll weitgehend dem schönen Original entsprechen. So will es der Betrachter. Genauso ist es auch beim Staat. Er soll weitgehend dem Modell eines ästhetischen bzw. schönen Staates entsprechen. Die kausalen Ursachen für das Auftreten von Farbfehlern im Farbdruck sind hauptsächlich die natürlichen spektralen Mängel der Druckfarben, die durch Fehl- und Nebenabsorptionen hervorgerufen werden und chemisch-physikalischen Ursprungs sind. Da die spektralen Mängel unabänderliche Naturgesetze darstellen, muss beim guten Reproduzieren von Bildern eine Farbkorrektur durchgeführt werden. So wird bei Verwendung der realen fehlerhaften Druckfarben ein einwandfreier Farbdruck technisch möglich. Eine Korrektur der Farbauszüge muss den natürlichen Fehl- und Nebenabsorptionen der Druckfarben entgegenwirken (Antagonismus). Analog muss die gesetzmäßige Korrektur der drei Staatsgewalten den natürlichen Schwächen der Menschen im Staat entgegenwirken.

Die alte fotomechanische Farbkorrektur erfolgte mit Maskenfilmen! Farbkorrigierende Maskenfilme stellten transparente Informationsträger dar, die den gleichen Bildinhalt wie das Original hatten. Sie enthielten eine Korrekturinformation in Form von Dichtewerten, die zum Ist-Bild addiert den Soll-Farbauszug ergaben. Die Farbmetrik ermöglichte, durch Messung der Remissionseigenschaften der Druckfarben über den gesamten sichtbaren Spektralbereich des Lichts hinweg Nebenfarbendichten zu bestimmen. Das Prinzip der Maskierung kann mathematisch dargestellt werden. Dazu wird die Matrizenrechnung eingesetzt. Jedoch ist die Farbkorrektur mathematisch nicht exakt berechenbar. Fotografische Verhältnisse sind naturgemäß nicht einfach proportional, sondern stellen nichtlineare Funktionen, sogenannte Gradationskurven des Lichtes dar. Auch unterschiedliche Bedruckstoffe beeinflussen durch ihr Absorptionsverhalten das Druckergebnis. Farbkorrekturen sind daher systembedingt nur Annäherungen an ein Optimum, d.h. Spiele.


Siehe auch

Fr flag.png Den Begriff "division des pouvoirs" im französischen juristischen Web finden ("division des pouvoirs" in Deutsch)
Nl flag.png Den Begriff machtenscheiding im Niederlanden juristischen Web finden

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