Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 13.283 in ständiger Konstruktion …

Friedensforschungsinstitut

aus jurispedia, das gemainsame Recht
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das Völkerrecht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen…
'
Suche im Völkerrecht 20px-International.png
Google Custom Search

Hauptseite > Völkerrecht > Rechtsphilosophie > Bildung > Forschungszentrum > Weltfrieden
International.png



Inhaltsverzeichnis

Rechtshistorische Betrachtung

Die Baronin Bertha von Suttner, geb. von Kinsky (1843 - 1914), erhielt im Jahr 1905 den ersten (1.) Friedensnobelpreis für ihren unermüdlichen Kampf für den Frieden in Europa. Acht Tage nach ihrem natürlichen Tod in Wien erfolgte das Attentat auf den Habsburgischen Thronfolger in Sarajevo, das den Ersten Weltkrieg auslöste ...


Rechtsanthropologische Betrachtung

Der erste (kleine) Kirchenfrieden im Römischen Reich nach den römisch-judäischen Christenverfolgungen der ersten Jahrhunderte führte um das Jahr 262 n. Chr. zur bleibenden Institutionalisierung der Nationalkirchen in Kappadokien und in griechischen Stadtstaaten, in Syrien, Palästina und Ägypten. Die im Untergrund gewachsenen Ursprungsgemeinden für die Liturgiesprachen der Griechisch-Orthodoxen Kirche, der Syrisch-Orthodoxen Kirche, der Koptisch-Orthodoxen Kirche und für – wie Jesus von Nazareth - Aramäisch sprechende Judenchristengemeinden konnten sich verrechtlichen. Als erste Staatskirche weltweit gründete sich im Jahr 301 die Armenisch-Orthodoxe Kirche.

Die Messias- bzw. „Christus“-Gläubigen bauten sich statt einer Synagoge nun zunächst einen „Abendmahlsaal“ und dann zunehmend eine geräumige „Kyriakon“, ein „Haus des Herrn“ (= Kirche, kirke, church). Eine Kirche war vom griechischen Wortursprung her also ein Vaterhaus, kein Mutterhaus. Erst mit der Heiligsprechung von Maria als Mutter des Gottessohnes im Jahr 431 waren geweihte Mutterhäuser im Monotheismus formallogisch wieder möglich.

Vor seinem kaiserlichen Umzug und der Residenzeinweihung in Byzanz im Jahr 330 verschaffte das Edikt von Mailand des Jahres 313 durch Kaiser Konstantin I. (ca. 280 – 337) den Christen die religiöse Gleichstellung im Römischen Reich als „religio licita“. Alte heidnische Fruchtbarkeitskulte und orientalisches Christentum gingen in der Lebenspraxis regionale Kulturverbindungen ein. So bildeten sich zahlreiche christliche und unchristliche, d.h. häretische Strömungen heraus. Ab der Einführung der Römischen Staatskirche im Jahr 381 durch Kaiser Theodosius I. (347 – 395) nahmen die Ketzerverfolgungen sowie die Rechtsspaltungen in Kirchen und Staaten immer mehr zu, bis es im Jahr 1806 endlich zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches kam – leider ohne die notwendige Reichsinnenrevision. Die Folge war ein kriegerisches Chaos mit Millionen von Toten.

Die soziale Bewegung der Ökumene will diese religiösen Unverträglichkeiten im dritten Jahrtausend nach Christus nun heilen ...


Links


Siehe auch

International.png Den Begriff Friedensforschungsinstitut im internationalen juristischen Web finden
International.png Den Begriff "Bertha von Suttner" im internationalen juristischen Web finden
At flag.png Den Begriff "Bertha von Suttner" im österreichischen juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff "Bertha von Suttner" im deutschen juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff "religio licita" im deutschen juristischen Web finden