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Erhebungsfrage

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Kunstgeschichtliche Betrachtung

Eine der bekanntesten „Erhebungsfragen“ der Literatur ist Gretchens Frage an den Titelhelden in Faust, Der Tragödie erster Teil, von Johann Wolfgang Goethe etwa bis 1817 als Handschrift verfasst:

„Margarete. Versprich mir, Heinrich!

Faust. Was ich kann!

Margarete. Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.[1]

Diese traditionelle Erhebungsfrage der christlichen Frau vor dem sexuellen, d.h. körperlichen Liebesakt gegensätzlicher Geschlechtspartner hatte früher den rechtssoziologischen Sinn, möglichst frühzeitig religionsverschiedene Paarungen zu verhindern, da diese nur gesellschaftliche Probleme und viel persönliches Leid bedeute(te)n. So wird das schlimme Ende Gretchens in der Tragödie von Faust auch kunstvoll beschrieben und heute weltweit nachgespielt. --> Kindestötung

Fußnoten

  1. Johann Wolfgang Goethe, Faust, Der Tragödie erster Teil, Zeilen 3414 – 3417, Verlag Philipp Reclam jun. , Stuttgart 1971


Siehe auch

International.png Den Begriff Erhebungsfrage im internationalen juristischen Web finden