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Ekbatana

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Die antike Stadt ‚Ekbatana‘ wurde von indogermanischen Einwanderern im achten Jahrhundert vor Christus im heutigen Iran gegründet. Diese Stadt altindischer matriarchalischer Stämme entwickelte sich zur Hauptstadt des Medischen Reiches, das nach der (arischen) Muttergöttin ‚Medea‘ benannt wurde. Die Göttin verkörperte die weibliche Weisheit (später: ‚Sophia‘) und die weibliche Heilkunst. Ihr magischer Kochkessel konnte (Halb-)Tote wieder zum Leben erwecken. Sie wurde auch mit heiligen Bäumen (= Heilpflanzen) und/oder heiligen Quellen (= Heilquellen) in assoziative Verbindung gebracht.

Um die wichtigen Arztfunktionen auf die Männer übertragen zu können, wurde ‚Medea‘ nach und nach dämonisiert. Einen frühen Mobbing-Erfolg stellt wohl die ‚Medusa‘ dar, eine Schlangengöttin der libyschen Amazonen, deren Blick tödlich war (vergleiche: Basilisk). Bekanntlich tötete der antike griechische Sagenheld ‚Perseus‘ die ‚Medusa‘.

Die medische Hauptstadt ‚Ekbatana‘ wurde im Jahr 550 vor Christus vom achämenidischen König Kyros II. erobert und ins Persische Reich eingegliedert. Der gleiche Perserkönig erlaubte den Exiljuden in Babylon, in ihre Heimat Israel als Vasallenkönige zurückzukehren. Diese Entscheidung wird heute noch im Judentum als nationales Purimfest gefeiert, denn der königliche Wille blieb über viele Jahre umstritten. Erst unter dem persischen König Artaxerxes II., der zwischen 404 und 358 vor Christus regiert haben soll, wurde der erste Judenschutzbrief in schriftlicher Form erlassen. Er wurde durch die Thora und das Alte Testament an die Nachwelt überliefert.

‚Ekbatana‘ wurde im Jahr 330 vor Christus von den griechischen Truppen Alexanders des Großen (356 – 323 v. Chr.) erobert bzw. befreit. Die mächtigen Mederfrauen konnten nun dem neuen Gottkönig (Pharao) aus dem Westen huldigen. Durch Massenhochzeiten entstanden neue Dynastien. Die nicht persisch oder griechisch assimilierten Meder verschmolzen später zu den matriarchalischen Parthern. Das Partherreich wurde im Jahr 226 nach Christus schließlich durch die neupersische Sassanidendynastie patriarchalisch unterworfen. Das alte ‚Ekbatana‘ heißt heute ‚Hamadan‘ und liegt auf iranischem Staatsgebiet zwischen Teheran und Bagdad.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Ekbatana im deutschen juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff Ecbatana im französischen juristischen Web finden (Ecbatana in Deutsch)
International.png Den Begriff Hamadan im internationalen juristischen Web finden