Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 13.091 in ständiger Konstruktion …

Benjamin

aus jurispedia, das gemainsame Recht
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist ein Entwurf für ein Rechtsthema. Ihr könnt mit Bearbeitung Inhalte einfügen oder ändern. Ihr könnt auch die Suchmaschine benutzen…

Suche im Recht weltweit 20px-International.png
Google Custom Search

Hauptseite > Rechtssoziologie > Politikwissenschaft > Israel > Gesetzesinterpretation
International.png


Der altorientalische Stamm Benjamin Israel wird gemäß 1. Mose bzw. Genesis 49.27 mit einem reißenden Wolf verglichen. Viele Stammesführer der Rechtsgeschichte gebärdeten sich wie Leitwölfe, d.h. wie wilde Raubtiere. Denn Menschlichkeit ist eine Tugend, die nicht von Natur aus im Menschen wohnt. Sie muss vorgelebt, nachgeahmt, geübt und gewollt werden.

Um die Weisheit hinter dem alttestamentarischen Stamm Benjamin verstehen zu können, ist es wichtig, die biblische Geschichte über die Namensentstehung zu betrachten. Die von ihrem Mann Jakob geliebte Ehefrau und Mutter Rahel starb bei der Geburt Benjamins. Sie konnte Benjamin also keine tätige Mutterliebe schenken. Ihre Liebe war nur noch rein abstrakt

Die Eltern des lebend geborenen Kindes gaben ihrem gemeinsamen Sohn unterschiedliche Namen, wobei sich die väterliche Namensgebungnaturrechtlich“ wegen dem Tod der Mutter durchsetzen konnte. Die Mutter hätte ihren Sohn gemäß 1. Mose bzw. Genesis 35.18 Ben-Oni genannt. Der hebräische Königsname Sol-om-on (Salomon) bedeutete „Sonnengott des On“ und war eine Abwandlung des ägyptischen Gottes Ra aus Heliopolis. Ben-Oni bedeutete daher „Sohn des On“ und stellte somit eine letzte verbale Liebeserklärung der sterbenden Syrerin Rahel an ihren ägyptischen Mann und dessen fremde Götter dar.

Vater Jakob jedoch änderte diese Namensgebung für seinen jüngsten Sohn wieder ab. Er nannte ihn Ben-Jamin. Der Name Jamin dürfte eine Abwandlung des persischen Beinamens Jahi für die ‚Große Mutter’ sein. Die Göttin Jahi kommt in den Schriften des Religionsgründers Zarathustra vor und steht dort in einem Bezug zum weiblichen Blutfluss. Das natürliche Phänomen der weiblichen Blutungen aus der Vagina war für die Menschen früher nicht zu verstehen. Wenn Männer bluteten, dann waren sie in der Regel verletzt. Wenn Frauen bluteten, waren sie fruchtbar. Diese kollektive Lebenserfahrung ließ gebärfähige Frauen wohl als göttlich(er) erscheinen. Manche Männer entwickelten einen tiefsitzenden emotionalen Komplex und Gebärneid.

Es wird vermutet, dass sich der patriarchalische Gott Jahweh bzw. Jehova in Israel bzw. Ägypten sprachlich aus ‚Jahi’ herausentwickelt hat. Es handelt sich dabei faktisch (aus heutiger Sicht) um die erfolgreiche männliche Emanzipation durch eine Religionsgründung. Auch der jüdisch-christliche Priestername Johannes hat wahrscheinlich matriarchalisch-persisch-sumerische Sprachwurzeln. Er dürfte sich aus der „göttlichen“ Großmutter Jahi-Anna entwickelt haben, die die persische Fruchtbarkeitsgöttin einst geboren hatte.

Wahrscheinlich gab es in alten persischen Stammeskulturen den (wölfischen) Brauch, dass nur das „Alphaweibchen“ für Nachwuchs sorgte. So bildeten sich wohl die ersten schamanistischen „Dynastien“ als menschliche „Wolfs- oder Bienenvölker“. Nur die konsequente Trennung von Religion und Recht kann einen Rückfall der Menschheit in diese alten Stammestraditionen verhindern, denn diese lauern ständig als soziale Auswirkungen unserer Sexualtriebe in uns!


Siehe auch