Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 13.389 in ständiger Konstruktion …

Ästhetischer Staat des schönen Umgangs

aus jurispedia, das gemainsame Recht
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das Völkerrecht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen…
'
Suche im Völkerrecht 20px-International.png
Google Custom Search

Hauptseite > Rechtsphilosophie > Staatslehre > Staatsform > Inhalt > Ordnung > Matrix > Ästhetik im Recht > Völkerrechtssubjekt
International.png



Friedrich Schiller hat seinen "ästhetischen Staat des schönen Umgangs" folgendermaßen charakterisiert:

Der "Ästhetische Staat des schönen Umgangs" bildet nur das menschlich-ethische Wirtschaftsleben ab. Schwarzhandel, Schwarzarbeit, Menschenhandel, Drogenhandel, Schmuggel und andere gewohnheitsrechtliche Wirtschaften sind begrifflich ausgeschlossen!


Inhaltsverzeichnis

Herkunft des synthetischen Begriffs

Friedrich Schiller, Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, Sieben und zwanzigster Brief, 9. Absatz, 1793 geschrieben an den dänischen Herzog Friedrich Christian von Holstein-Sonderburg-Augustenburg als Dank für ein Stipendium


Philosophische Unterweisung

Mütter und Geliebte bringen Männer normalerweise an ihre Gefühle - Töchter später auch. Seit Platons „Gastmahl“ sind die sieben notwendigen inneren Entwicklungsstufen bekannt. Die Beschreibung des matriarchalen, sexualtherapeutischen Weges zur Liebe in leicht modernisierter Sprachform geht so:


1. Liebensstufe

Wenn ein junger Mann den rechten Weg gehen will, dann muss er sich bemühen, schöne Körper zu finden, und zunächst einen einzigen Körper lieben und in ihm schöne Gedanken zeugen.

2. Liebensstufe

Danach wird der Jüngling begreifen, dass die Schönheit in dem einen Körper der Schönheit in anderen Körpern verschwistert ist, und dass es große Torheit wäre, beim Suchen einer schönen Gestalt, diese Schönheit in vielen materiellen Körpern nicht für ein und dieselbe zu halten.

3. Liebensstufe

Hat der reifende Mann dies eingesehen, so wird er viele schöne Körper lieben und seine heftige Leidenschaft für einzelne, früher geliebte Körper wird nachlassen, weil sie ihm durch Gewohnheit und mit der Zeit verächtlich und gering erscheinen.

4. Liebensstufe

Danach wird der reife Mann die Schönheit der Seele höher werten als die des Leibes, so dass ein rechtschaffener Mensch mit rechtbeschaffener Seele, auch wenn er oder sie keinen besonderen äußeren Reiz haben, genügt. Der reife Mann wird diesen Menschen lieben und hegen und solche Gedanken in seiner Beziehung zeugen, die junge Menschen zum Guten erziehen. Er fühlt sich gezwungen, in den Taten und den Gesetzen das Schöne zu schauen. So wird er sehen, dass alle Schönheit miteinander verwandt ist, und er wird ab jetzt bloße körperliche Schönheit geringer achten.

5. Liebensstufe

Vom tätig Liebenden wird dieser Mann nun zum Erkennen weitergeführt, damit er auch diese Schönheit sehen lernt. Dann wird er nicht mehr der Schönheit am Einzelnen knechtisch dienen und sich dadurch selbst immer minderwertiger und kleiner machen. Vielmehr wird er sich nun dem weiten Meer des künstlerischen Schönen zuwenden, es betrachten, viele schöne und erhabene Reden zeugen und seine Gedanken im unermüdlichen Streben nach Weisheit entwickeln, bis er gekräftigt und gereift eine Erkenntnis erblickt, eine einzige, die Erkenntnis des abstrakten, absoluten Schönen.

6. Liebensstufe

Wenn der geniale Mann durch die Schule der Liebe bis hierher geführt werden konnte, indem er Schritt für Schritt auf dem rechten Weg das Schöne schaut, dann wird er kurz vor dem Ziel der Unterweisung plötzlich ein Schönes von wunderbarem Wesen erblicken. Diesem ewig Schönen galten alle früheren Mühen, denn es ist ohne Werden und Vergehen, ohne Wachsen und Schwinden, ohne hässliche Rückseite, ohne Welken, ohne Schönheitsmaßstab, ohne Diskussion. Dieses Schöne tritt dem Menschen nicht als Antlitz vor Augen, nicht als menschliches Kunstwerk, nicht als Wort oder Erfindung. Es ist auch kein Teil eines Lebewesens, kein Erdteil, kein Himmelskörper oder sonst etwas Materielles.

7. Liebensstufe

Das höchste Schöne tritt dem Menschen entgegen als es selbst, als ein Wesen von ewiger Art, an dem alles übrige Schöne irgendwie Anteile hat. Wenn sterbliche Schöne neu entstehen und wieder vergehen, bleibt das ewig Schöne unberührt, denn es stellt das Ideal aller Schönheiten dar, das für alle Menschen zu allen Zeiten reicht - es ist reiner, bloßer Inhalt.

Treppen steigen müssen alle lernhungrigen Männer natürlich selbst und Prostituierte können aus formallogischen bzw. naturrechtlichen Gründen höchstens bis zur Stufe 3 unterrichten

Siehe auch

International.png Den Begriff ästhetisch UND Staat im weltweiten juristischen Web finden